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Zweite Bundesliga Badminton

SG Anspach spielt wieder erstklassig

Das Badmintonteam der SG Anspach hat sich am Wochenende vorzeitig den Meistertitel in der Zweiten Bundesliga Süd gesichert und wird künftig erstklassig aufschlagen.

Von Margit Rehn

Es ist kein Wunschdenken mehr, sondern Realität: Das Badmintonteam der SG Anspach hat sich am Wochenende vorzeitig den Meistertitel in der Zweiten Bundesliga Süd gesichert und wird künftig erstklassig aufschlagen. Um den uneinholbaren Tabellenstand von 22:2 Punkten zu erreichen, hatten die Hessen allerdings zwei Spieltage vor Saisonende erst noch einigen Oberbayern ihren Schneid abkaufen müssen. Mit einem 5:3-Sieg gegen den TSV München-Neuhausen und einem 4:4 in Neubiberg gelang ihnen das auch. Das Team aus dem Taunus konnte die Korken knallen lassen.

„Wir müssen noch nicht analysieren, wie es weitergeht. Wir wollen erst mal genießen. Das ist der erste Zweitligatitel ohne Niederlage“, resümiert Georg Komma, der als Teammanager schon zwei Aufstiege miterlebt hatte. Damals, 1997 und 2000, war es allerdings knapper zugegangen – das Ticket fürs Oberhaus konnten die Hessen in beiden Fällen erst am finalen Spieltag lösen. Der Abstieg erfolgte jeweils nach zwei Jahren, was in letzter Konsequenz auch eine Frage des finanziellen Spielraums und der lokalen Herangehensweise gewesen sei.

Aber Anspach will nach wie vor authentisch hessisch bleiben und sich am eigenen Nachwuchs orientieren. Großartige Spielereinkäufe seien deshalb auch diesmal nicht in der Planung. „Einkäufe haben immer was mit der Moral und mit Geld zu tun. Wir lassen lieber das Selbsteinschätzungsvermögen im bestehenden Team weiter wachsen“, betont Komma, der als aktuelle Hauptaufgabe die Suche nach einem Hauptsponsor betrachtet.

Pünktlich zur Meisterfeier Ende Februar soll das neue finanzielle Glied in der Neu-Anspacher Leistungskette präsentiert werden. Komma: „Ich hätte das gerne schnell in trockenen Tüchern. Jetzt ist die Meisterschaft frisch, der Effekt ist am Größten. Wir sind im Gespräch und arbeiten mächtig daran.“

Panik wird nicht aufkommen. Mit dem vorhandenen Teamgeist nebst Restmitteln könne eine Erstligarunde selbst ohne Hauptsponsor durchgespielt werden. Dennoch kreisen die Gedanken auch um eine Verstärkung. Mit Johanna Goliszewski, die die SG Anspach Richtung Bundesleistungszentrum Mülheim/Ruhr und wegen der damit verbundenen Entwicklungschance verließ, besteht noch enger Kontakt.

Die Nationalspielerin, die jetzt beim Mitaufsteiger 1. BV Mülheim spielt, gehörte zu den ersten Gratulanten der Neu-Anspacher und steht dort ganz hoch im Kurs: „Als Typ und als Leistungsträgerin würde sie hervorragend zu uns passen. Sie steht auf unserem Verteiler“, bekräftigt Georg Komma.

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