Corona-Pandemie

Radsport-Events als Olympia-Inspiration

IOC-Präsident Thomas Bach hält die Radsport-Events in Zeiten des Coronavirus für eine Olympia-Inspiration.

Bach habe sich bei einem Besuch bei der Straßenrad-WM in Imola am Wochenende selbst davon überzeugt. „Wir haben in den letzten Monaten gesehen, dass man Sportevents in einer sicheren Umgebung organisieren kann - auch ohne einen Impfstoff. Radsport hat dafür eine sehr zentrale Rolle gespielt - erst die Tour de France, nun die WM. Die Tour ist dafür eines der schwierigsten Events im internationalen Sport“, sagte Bach in einer internationalen Medienrunde in Imola. Am Samstag und Sonntag sah sich der IOC-Boss die beiden WM-Straßenrennen vor Ort an. Auf die Erfahrungen der Radsport-Szene wolle man für die auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) zurückgreifen, wie der 66-Jährige betonte. „Der Erfolg dieser Events gibt uns und dem gesamten Sport viel Selbstvertrauen. Ich möchte den Verantwortlichen danken, besonders der UCI, dass sie so eine Verantwortung übernommen haben“, sagte Bach, der mit einem Mund-Nasen-Schutz des Radsport-Weltverbandes UCI sprach. Der Impfstoff sei für Tokio „nicht das Allheilmittel, das alle Probleme löst“, fügte Bach an. (dpa)

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