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Dauerbrenner: Quantez Robertson hat bisher seine gesamte Profikarriere bei den Skyliners verbracht. hübner
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Dauerbrenner: Quantez Robertson hat bisher seine gesamte Profikarriere bei den Skyliners verbracht. hübner

Frankfurt Skyliners

Quantez Robertson: Der lächelnde Kapitän

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Quantez Robertson zieht mit Skyliners-Legende Pascal Roller gleich. Der Sieg im Hessenderby gegen Gießen war für ihn gleichbedeutend mit dem 408. Bundesligaspiel.

Mit den Schuhen in der Hand scherzte Quantez Robertson beim Gang in der Kabine mit seinen Teamkameraden. Der Kapitän der Frankfurt Skyliners war bestens gelaunt. Kein Wunder, gerade eben hatte er mit seiner Mannschaft den 82:79-Erfolg im Hessenderby gegen die Gießen 46ers eingetütet, den dritten Sieg hintereinander, der Platz neun festigte. Lange Zeit gab es für Robertson und Co. in diesem umkämpften Spiel, mit vielen Achterbahn-Momenten nichts zu lachen. Vor allem nach einem Foulpfiff gegen den 36-Jährigen in der zweiten Hälfte stapfte er völlig verärgert auf die Ersatzbank und fluchte laut vor sich hin. Diesen Frust wandelte der US-Amerikaner aber in positive Energie auf dem Parkett um. „Tez hat das beste Spiel der Saison gemacht“, lobte Cheftrainer Sebastian Gleim.

16 Punkte, fünf Rebounds, drei Assists und einen Steal steuerte der 1,88 Meter große Veteran in seinem 408. Bundesligaspiel bei. Damit zog er mit Skyliners-Legende Pascal Roller in der ewigen Liste der Basketball-Bundesliga (BBL) gleich und liegt auf Platz 16. Viel wichtiger war am Samstagabend jedoch seine Präsenz und seine Mentalität in der Defensive. „Er hat mit einer guten Initiative gespielt“, sagte Gleim. Er habe nicht so viel nachgedacht, sondern einfach gemacht. „Es gab Phasen, wo er überall war.“ Davon profitierten auch seine Mitspieler, Topscorer war Matt Mobley mit 21 Punkten.

Es hat eine Weile in dieser Saison gedauert, bis der beste Balldieb der BBL-Geschichte (aktuell 620) in die Gänge gekommen ist. Das lag vor allem am Fitnesszustand des Energiebündels. Durch die Corona-Pandemie konnte Robertson in den USA nicht so trainieren, wie das nötig gewesen wäre und kam mit Übergewicht zurück. „Es war aber nicht schwer. Wenn ich erstmal zurück bin, verliere ich die Kilos“, sagte Robertson verschmitzt. Es dauerte in dieser Saison jedoch etwas länger als sonst. „In dem Alter bekommst du über die Spiele mehr Rhythmus. Das geht natürlich langsamer als bei jüngeren Spielern“, sagte Gleim.

In den vergangenen drei Partien hat Robertson gegen Vechta 15, gegen Göttingen elf und nun 16 Zähler erzielt. In der Liga reißt er immer noch die zweitmeisten Minuten aller Spieler ab. In der ewigen Bestenliste steht er sogar auf Platz vier, obwohl er deutlich weniger Spiele auf dem Buckel hat.

Der Vertrag des Dauerbrenners läuft in diesem Sommer aus. „Wir haben noch nicht darüber gesprochen, wie es weitergeht“, sagte Robertson, der seine gesamte Profikarriere bei den Skyliners verbracht hat. Er will auf jeden Fall so lange spielen, wie es sein Körper zulässt.

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