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Dynamisch: Denis Magafic zieht ab.
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Dynamisch: Denis Magafic zieht ab.

Fußball-Regionalliga

Plötzlich Tabellenführer

  • vonStefan Fritschi
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Der FSV Frankfurt bejubelt den fünften Sieg in Serie ausgelassen und kann sich auf seine Defensive weiterhin verlassen.

Fünfter Sieg in Serie, den Gegner wieder einmal dominiert, und die unmittelbare Konkurrenz patzte überraschenderweise: Mit dem 2:0 (1:0) über Astoria Walldorf ist der FSV Frankfurt erstmals in dieser Saison Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga Südwest. Ausgelassener, ja teils ekstatischer Jubel bei den Schwarz-Blauen löste die Nachricht aus, dass die bisher vor ihnen stehenden Teams SC Freiburg II (0:2 in Ulm) und TSV Steinbach Haiger (1:2 beim Abstiegskandidaten FC Gießen) nicht punkteten. „Der Tabellenplatz ist die Belohnung für die starken Leistungen“, konstatierte Präsident Michael Görner sachlich gediegen nach dem Auftaktmatch 2021.

Zum sechsten Mal in 2020/21 ließ sich Torwart-Veteran Daniel Endres nicht bezwingen, seit nunmehr 204 Minuten hält er seinen Kasten rein. „Es war eine super Mannschaftsleistung“, sagte Endres. Bis zum Aufstieg in die Dritte Liga, ist es allerdings noch ein weiter Weg, denn erst 16 von 42 Spieltagen sind absolviert. „Wir befinden uns in einem Reifeprozess und müssen daher weiter an uns arbeiten.“ Und zwar „in allen Bereichen“, präzisierte der 35-Jährige auf Nachfrage.

In der zweiten Halbzeit war Endres’ Konzentrations- und Leistungsvermögen jedenfalls mehr gefragt als in der ersten. Der Grund: Wegen wiederholten Foulspiels hatte Muhamed Alawie die Gelb-Rote Karte gesehen (43.). „Eine harte Entscheidung“, sagte Walldorfs Trainer Matthias Born dazu. Sein Kollege Thomas Brendel merkte kritisch an, dass Alawie nach der ersten Gelben Karte nicht so intensiv in den Zweikampf mit Ex-FSVler Christoph Becker hätte gehen sollen.

Sehenswerte Treffer

Zwar war die Hinausstellung für die Frankfurter ärgerlich. Doch sie bekamen unfreiwillig die Gelegenheit, an dieser Herausforderung zu wachsen. Und es gelang ihnen ziemlich eindrucksvoll. Lediglich in zwei Situationen bot sich den Kurpfälzern die Chance auf einen Treffer: Nico Hammanns Freistoß lenkte Endres um den Pfosten (46.), und auch Tim Fahrenholz‘ Siebenmeterschuss wehrte der ehemalige Offenbacher bravourös ab (90.+1). Einige hohe Bälle waren eine sichere Beute für Endres.

Vor der Pause hatte der Fußballsportverein alles unter Kontrolle gegen die mäßigen Walldorfer. Den einzigen Vorwurf, den sich die Bornheimer machten mussten: Es fehlte etwas die Zielstrebigkeit, so fiel die Führung mit 1:0 bescheiden aus. Der Treffer war indes sehenswert: Arif Güclü köpfte nach einem Eckstoß unhaltbar ein (28.). Der Stoßstürmer sorgte auch für die Entscheidung, mit einem Außenristschuss in den Winkel nach gewiefter Vorarbeit von Rechtsverteidiger Leonhard von Schroetter (72.). Der neue Tabellenführer agierte in Unterzahl recht clever – dass in der Offensive eine Anspielposition fehlte, machte sich aber schon bemerkbar.

„Wir haben gut verteidigt, läuferisch wurde uns einiges abverlangt“, sagte Brendel und fügte an: „Der Sieg geht unter dem Strich in Ordnung.“ Es überraschte bei dieser moderaten Wortwahl nicht, dass er von Titel- und Aufstiegsavancen nicht unbedingt viel hält. „Es ist eine Momentaufnahme“, sagte er kurz und knapp zum Sprung auf den ersten Rang.

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