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Olympia-Ruinen: Vorbei sein ist alles

Olympische Ruinen haben Tradition in Griechenland, und die Überreste der antiken Austragungsstätten in Olympia erfreuen sich bei Touristen größter Beliebtheit. Ob das irgendwann auch für die Kajak-Strecke der Athen-Spiele 2004 gilt, sei dahingestellt. Eine Dekade später jedenfalls rottete sie, wie im Bild zu sehen, einsam und alleine vor sich hin. Bis heute hat sich nichts daran geändert.
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Olympische Ruinen haben Tradition in Griechenland, und die Überreste der antiken Austragungsstätten in Olympia erfreuen sich bei Touristen größter Beliebtheit. Ob das irgendwann auch für die Kajak-Strecke der Athen-Spiele 2004 gilt, sei dahingestellt. Eine Dekade später jedenfalls rottete sie, wie im Bild zu sehen, einsam und alleine vor sich hin. Bis heute hat sich nichts daran geändert.
Kein Wasser, keine Zukunft. Nur Monate nach den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro glich das Aquatics Center bereits einem Geisterort, und die Zweifler an einer gelungene Nachnutzung der teuren Sportstätten sahen sich bestätigt.
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Kein Wasser, keine Zukunft. Nur Monate nach den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro glich das Aquatics Center bereits einem Geisterort, und die Zweifler an einer gelungene Nachnutzung der teuren Sportstätten sahen sich bestätigt.
40 Milliarden US-Dollar investierte China für die Sommerspiele 2008 in Peking, siedelte tausende Familien um, verbaute Edelholz aus den Regenwäldern von West-Papua, illegal geschlagen. Zur Eröffnungsfeier war schlechtes Wetter angesagt, die Wolken beschoss man mit Silberiodid, damit sie vorzeitig abregnen. Zehn Jahre später war Gras über alles gewachsen. Auch über die BMX-Strecke.
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40 Milliarden US-Dollar investierte China für die Sommerspiele 2008 in Peking, siedelte tausende Familien um, verbaute Edelholz aus den Regenwäldern von West-Papua, illegal geschlagen. Zur Eröffnungsfeier war schlechtes Wetter angesagt, die Wolken beschoss man mit Silberiodid, damit sie vorzeitig abregnen. Zehn Jahre später war Gras über alles gewachsen. Auch über die BMX-Strecke.
Die Rodelbahn in den Wäldern von Sarajevo hat viel erlebt. Wo 1984 Olympische Athleten auf ihren Schlitten runterrasten, verschanzte sich ein Jahrzehnt später im Jugoslawienkrieg bosnisch-serbische Artillerie. Heute erfreuen sich Graffity-Künstler der Ruinen.
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Die Rodelbahn in den Wäldern von Sarajevo hat viel erlebt. Wo 1984 Olympische Athleten auf ihren Schlitten runterrasten, verschanzte sich ein Jahrzehnt später im Jugoslawienkrieg bosnisch-serbische Artillerie. Heute erfreuen sich Graffity-Künstler der Ruinen.
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Olympische Spiele sind schön, sommers wie winters. Aber was bleibt, wenn die Letzten im Ziel sind und das Feuer erloschen ist? Nicht selten werden die Strecken und Stadien bald sich selbst überlassen – und damit der Zeit und der Natur.

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