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Diskussion in den USA

Olympia 2021: Endgültiges Aus für Richardson nach Cannabis-Konsum

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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US-Präsident Joe Biden schaltet sich in die Diskussion über das Olympia-Aus der Athletin Sha‘Carri Richardson ein.

Update 07.07.2021, 08:45 Uhr: Der Traum von Olympia von Sha'Carri Richardson ist nach ihrem Cannabis-Konsum endgültig geplatzt. Der US-Leichtathletik-Verband verzichtete am Dienstag (06.07.2021) auf eine Nominierung der 21-Jährigen und verwehrt ihr damit auch die theoretische Möglichkeit, nach Ablauf ihrer 30-Tage-Sperre in Tokio im Staffelrennen anzutreten.

Die Gold-Kandidatin war im Vorfeld der Olympischen Spiele positiv auf die in Marihuana enthaltene Substanz THC getestet worden und anschließend für 30 Tage suspendiert. Diese Sperre wäre vor dem Staffelrennen am 5. August in Tokio abgelaufen.

Der US-Verband teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur AP mit, dass er „unglaublich mitfühlend“ sei wegen Umstände - ihre Mutter war gestorben. Allerdings müsse man den anderen Athletinnen gegenüber fair bleiben, die ihrerseits für den Traum einer Olympia-Teilnahme gearbeitet hätten.

Olympia-Sperre von US-Sprinterin: US-Präsident Joe Biden hinterfragt die Regeln

Washington - Sie zählt zu den schnellsten 100-Meter-Sprinterinnen der Welt. Dennoch wird die US-Amerikanerin Sha‘Carri Richardson nicht bei Olympia in Tokio dabei sein. Weil sie Marihuana konsumiert hatte, wurde die 21-Jährige für 30 Tage gesperrt. Eine Entscheidung, die in den USA für Diskussionen sorgt und zu der sich jetzt auch US-Präsident Joe Biden zu Wort gemeldet hat.

Wegen des Konsums von Marihuana darf US-Sprinterin Sha‘Carri Richardson bei Olympia in Tokio nicht am 100-Meter-Lauf der Frauen teilnehmen. US-Präsident Joe Biden hat sich nun zu der Sperre der Sprinterin geäußert. (Symbolfoto)

Wie die Huffington Post berichtet, erläuterte US-Präsident Joe Biden, er sei „wirklich stolz auf die Art und Weise“, wie Sha‘Carri Richardson auf die Sperre reagiert habe. Jeder wisse, wie die Regeln lauteten, sagte Biden laut Huffington Post gegenüber Reporter:innen, die während einer Veranstaltung in Michigan nach dem Sprintstar gefragt hatten. „Regeln sind Regeln“, sagte Biden, fügte jedoch hinzu, dass es eine andere Frage sei, ob diese Regeln auch so bleiben sollten.

Joe Biden zu Olympia-Sperre der US-Sprinterin: „Regeln sind Regeln“

Damit spielt der US-Präsident darauf an, dass Sha‘Carri Richardson eigenen Angaben zufolge Cannabis in Oregon konsumiert hatte, wo der Konsum von Marihuana seit 2015 legal ist. Jedoch führt die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Cannabis auf der Liste der verbotenen Substanzen.

Dies hatte in den vergangenen Tagen in den USA für Unverständnis und Diskussionen gesorgt. Über Twitter hatte sich unter anderem Sportler wie der ehemalige NBA-Profi Dwyane Wade zu Wort gemeldet und deutliche Kritik an der Sperre geübt.

Nach Olympia-Sperre wegen Marihuana-Konsum: US-Sprinterin räumt Fehler ein

Sha‘Carri Richardson hatte nach Bekanntwerden ihres Verstoßes in einem Interview mit dem Fernsehsender NBC ihren Fehler unumwunden eingeräumt. „Ich werde die Verantwortung übernehmen und nicht nach Ausreden suchen“, sagte die 21-Jährige. Sie habe gewusst, was erlaubt sei und was nicht.

Sie habe Cannabis konsumiert, um mit dem Tod ihrer Mutter fertig zu werden, sagte die Sprinthoffnung aus den USA. „Ich entschuldige mich dafür, dass ich während dieser Zeit nicht wusste, wie ich meine Emotionen kontrollieren oder mit meinen Emotionen umgehen sollte.“

Olympische Spiele 2021

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Richardson ist seit dem 28. Juni offiziell gesperrt, sodass sie nicht um eine Medaille beim 100-Meter-Lauf der Frauen in Tokio kämpfen kann. Allerdings könnte sie noch in der 4x100-Meter-Staffel der Frauen starten, wenn sie in das US-Team gewählt wird. Jüngst absolvierte sie die 100 Meter in 10,72 Sekunden, lediglich fünf Frauen waren jemals schneller als die Texanerin. (uf mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © Keith Birmingham via www.imago-images.de

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