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Olympia 2021: Annika Schleu wehrt sich gegen Hetze – „bin mir keiner Tierquälerei bewusst“

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Reit-Drama
Annika Schleu hatte eine Medaille in Tokio verpasst, weil im Reiten das ihr zugeloste Pferd verweigert hatte. © Marijan Murat/dpa

Die Bilder gehen seit Tagen um die Welt: Fünfkämpferin Annika Schleu versucht bei den Olympischen Spielen weinend, ihr Pferd mit der Gerte zum Springen anzutreiben. In einem Interview spricht Schleu jetzt über den Hass, der ihr im Netz entgegenschlägt und wie sie damit umgeht.

Hamburg – „Die vergangenen Tage waren für mich in mehrfacher Hinsicht schockierend. Der Hass, der mir in den sozialen Medien begegnet ist, hat allerdings die Enttäuschung über die verpasste Medaille überlagert“, sagte Fünfkämpferin Annika Schleu im Gespräch mit der Zeitung „Die Zeit“. Von den Bildern, die sie weinend auf dem Pferd gezeigt hatten, fühle sie sich gedemütigt.
Höllenritt bei Olympia: Was Annika Scheu zur Kritik an ihrem Umgang mit Pferd Saint Boy sagt, verrät fuldaerzeitung.de*.

Schleu hatte ihren Instagram-Kanal vor Kurzem deaktiviert, da sie sich über diesen Beschimpfungen und Spott ausgesetzt sah. „Ich will mich nicht diesem Hass aussetzen müssen. Wenn man einmal so etwas erlebt hat wie ich, ist es sehr schwer, sich davon zu erholen“, sagte Schleu. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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