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Luca Dalmonte übernimmt Frankfurt Skyliners

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Von: Timur Tinç

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Luca Dalmonte.
Luca Dalmonte. © Frankfurt Skyliners

Die Frankfurter Basketballer verpflichten Trainer Luca Dalmonte. Am Freitag startet er gegen Ulm in die Mission Klassenerhalt.

Die Tinte unter dem Vertrag war kaum trocken, da stand Luca Dalmonte schon in der Trainingshalle der Frankfurt Skyliners. Am Mittwoch leitete der 58-Jährige die erste Einheit beim hessischen Basketball-Bundesligisten, am Freitag (19 Uhr) steht schon die nächste Partie in der heimischen Ballsporthalle gegen Ulm an. Seine Mission: den Verbleib in der Liga doch noch irgendwie zu schaffen.

„Er ist sehr erfahren und hat in Bologna in einer ähnlichen Situation wie unserer bewiesen, dass er Teams schnell seinen Stempel aufdrücken und wichtige Siegen einfahren kann“, erklärte Yannick Binas, Geschäftsführer der Skyliners. Dalmonte hat einen Vertrag bis Ende der Saison mit einer Option unterschrieben. Vor einer Woche hatten die Skyliners die Reißleine gezogen und Diego Ocampo nach acht Niederlagen in Folge entlassen.

Die Mission Klassenerhalt wird eine Herkulesaufgabe für die Skyliners in den noch ausstehenden zehn Ligaspielen. Sie haben als Tabellenvorletzter jeweils vier Zähler Rückstand auf Oldenburg, Würzburg und Heidelberg. Zwar stoppten die Frankfurter am vergangenen Wochenende in Braunschweig ihre Negativserie, überzeugend war der Auftritt unter Co-Trainer Klaus Perwas, der wieder ins zweite Glied rückt, aber noch lange nicht. „Ich glaube, der Sieg war eine sehr gute Grundvoraussetzung für den Endspurt der Saison“, so Marco Völler, Manager Sport, trotzdem.

Unerwünschter Egoismus

Dalmonte war unter anderem Headcoach bei Cantu, Rom und zuletzt Bologna. Letzteren Klub hatte er bei einer Bilanz von 2:16 Punkten übernommen und trotzdem den Klassenverbleib in der italienischen Serie A geschafft. „Ich habe die letzten vier Spiele des Teams gesehen, um eine erste Idee zu gewinnen, wer und wie das Team ist“, sagte Dalmonte. Er werde sich aber auch sehr darauf verlassen, dass Perwas und alle anderen Betreuer sowie die Spieler ihm helfen, die Mannschaft zu verstehen. Der Grundsatz seiner Arbeit sei, dass es keinen Egoismus geben dürfe und der Fokus auf dem „Wir“ liege. Gegen den Tabellenfünften Ulm, den die Hessen im Hinspiel überraschend besiegen konnten, muss sich das Team weiter gewaltig steigern, um eine Chance zu haben. Hoffnung geben dürfte, dass der letzte Neuzugang, Marcel Ponitka, auf der Spielmacherposition sofort für mehr Stabilität gesorgt hat. Jetzt müssen die zuletzt schwächelnden Len Schoormann, Lukas Wank, Quantez Robertson noch eine Schippe drauflegen.

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