Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Worobjew bleibt ein Löwe

Vor dem Duell mit der DEG und dem Topsspiel gegen Köln verlängert Frankfurter Eishockey-Erstligist mit dem Deutsch-Russen

Von MATTHIAS KITTMANN

Fast kam die Nachricht nach dem Sieg der Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey-Liga gegen Augsburg ein bisschen beiläufig: Ilja Worobjew bleibt auch in der Saison 2008/2009 in Frankfurt. Die Lions selbst nahmen eine entsprechende Option zum 31. Dezember des alten Jahres wahr. "Es war eigentlich ziemlich schnell klar, dass wir Ilja behalten wollen. Wir sind sehr zufrieden mit ihm", so Lions-Manager Dwayne Norris, "er ist ein hervorragender Teamplayer. Dazu ist Ilja eine Führungspersönlichkeit, der mit seinem vorbildlichen Einsatz in den Spielen sehr wichtig für die Mannschaft ist."

Wie wichtig Worobjew ist, hatte er zuvor erneut bewiesen, als er sich während einer fast zweiminütigen Dreizufünf-Unterzahl in einen Schuss geworfen hatte, der die Führung der Augsburger hätte bedeuten können. Stattdessen handelte sich der 32-Jährige ein schmerzhaftes "Tattoo" in Form eines Pucks auf dem Bauch ein. Doch wie so oft biss der gebürtige Russe mit deutschem Pass, die Zähne zusammen. Genau diese Qualitäten sind es, die sein Klub an ihm schätzt. Das hat ihm Manager Norris auch persönlich gesagt und nicht nur einfach die Optionsfrist verstreichen lassen. Denn Worobjew, der zudem acht mal getroffen hat, ist einer der Eckpfeiler des Erfolgs der Lions.

Die Partie gegen Augsburg war unterdessen sicher nicht eine der besten der Lions, "aber wir haben wieder einen Weg gefunden, zu gewinnen", so Trainer Rich Chernomaz. Dieser Aspekt gewinnt vor dem Hintergrund der Niederlagen von Berlin und Nürnberg zusätzlich an Bedeutung. So haben die Lions jetzt nicht nur fünf Punkte Vorsprung auf den Dritten Nürnberg. Noch wichtiger ist, dass der Abstand zum ersten nicht direkten Playoff-Platz, Rang sieben, schon 17 Punkte beträgt.

Reichel fällt aus

Ein nicht zu unterschätzendes Polster vor den kommenden drei Spielen binnen fünf Tagen. Heute müssen die Lions bei der kriselnden Düsseldorfer EG ran (19.30 Uhr), die aktuell sogar um einen Playoff-Platz bangen. "Die darf man überhaupt nicht unterschätzen. Die warten nur auf einen Befreiungsschlag gegen ein Team wie uns", warnt Chernomaz.

Schon am kommenden Sonntag geht es weiter mit dem Topspiel gegen den Vierten Kölner Haie in der Eissporthalle (14.30 Uhr), am Dienstag (19.30 Uhr) zum Erzrivalen und Meister Mannheimer Adler. Eine extrem hohe Belastung, aber den anderen Teams geht es nicht besser.

Zumindest heute müssen die Lions auf Martin Reichel verzichten, der gestern aus familiären Gründen zu seinen Eltern nach Tschechien reiste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare