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Das Tor wird wieder größer

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Lions wollen gegen Duisburg Aufwärtstrend bestätigen

Wie sich die Analysen gleichen: Nach dem 5:4-Sieg des Eishockey-Erstligisten Frankfurt Lions in Berlin sagte Eisbären-Trainer Don Jackson: "Ich glaube, meine Mannschaft ist schon zufrieden mit dem Erreichten." Das ist fast deckungsgleich mit dem, was Lions-Coach Rich Chernomaz am Freitag nach der dritten Niederlage in Folge gesagt hatte. Was beweist: Die Lions sind nicht die Einzigen, die zuletzt einen Durchhänger hatten.

Ihr erklärtes Ziel ist es, einen Rang unter den Top-Vier und somit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde zu behalten. Gleichwohl besteht noch die Gefahr, auf Rang sieben und in die heikle Vorqualifikation zu rutschen. Zwar beträgt der Abstand zum Siebten Hannover zwölf Punkte bei zehn ausstehenden Spielen, aber die Scorpions haben noch zwei Partien mehr zu absolvieren. So war der doppelte Punktgewinn doppelt wichtig: für die Arithmetik und für das Selbstbewusstsein.

Denn die Heimniederlagen gegen Wolfsburg und Düsseldorf haben an den Nerven genagt. Plötzlich klappte all das nicht mehr, was vorher so leicht schien. Die Defensive leistete sich haarsträubende Fehler, die Offensive traf nicht. "Wenn es läuft, ist das Tor so groß wie beim Fußball, wenn es nicht läuft, klein wie eine Mausefalle", so Chernomaz. Der Kanadier hielt sich dennoch zurück: "Die Jungs spüren den Druck ohnehin. Es bringt nichts, noch mehr Druck zu machen." Offensichtlich das richtige Konzept, denn die Lions verteidigten nicht nur gut, sie trafen auch wieder. Doch das Tal ist erst durchschritten, wenn sie heute gegen die Duisburger Füchse (19.30 Uhr) den Trend bestätigen. kit

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