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Meisterfeier trotz Niederlage

Stolze Löwen

Das Frankfurter Eishockeyteam musste sich am letzten Hauptrundenspieltag zwar dem Tabellenzweiten aus Troisdorf beugen, durfte aber trotzdem den Pokal als Meister der Regionalliga West entgegennehmen.

Von Andreas Müller

Eine zünftige Brass Band und allerlei Gummihühner auf dem Eis, Jonglage in der Drittelpause und die Übergabe des Meisterpokals unter dem Beifall von 3230 Zuschauen: Das letzte Hauptrundenspiel der Frankfurter Löwen am Sonntagabend in der Regionalliga West bot viel Unterhaltung. Nur der durchwachsene Auftritt der Frankfurter Eishockeyspieler gegen den Tabellenzweiten aus Troisdorf trübte etwas die Partystimmung. Am Ende verloren die Hausherren mit 2:3 nach Penaltyschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 (0:2, 1:0, 0:0) gestanden. Am Freitag hatte der Klassenprimus den EV Herford mit 6:2 (0:0, 2:2, 4:0) besiegt.

Die Niederlage gegen Troisdorf war die erste der Löwen seit dem 19. November. „Wir wollten die beiden letzten Heimspiele einerseits genießen und uns von den tollen Fans als Meister feiern lassen“, erklärte Kapitän Steffen Schnürer. „Auf der anderen Seite wollten wir diese Spiele eigentlich schon zur Vorbereitung auf die Qualifikationsrunde für die Oberliga nutzen.“ Die beginnt am Freitag. Die Frankfurter haben es dabei in ihrer Vierergruppe mit dem Sechsten und Siebten der Oberliga West zu tun, mit den Ratinger Aliens und Lippe-Hockey Hamm, sowie mit dem Tabellendritten der Regionalliga West, dem EHC Netphen.

Vor vollen Rängen überzeugt

Bevor sich die Frankfurter aber intensiv auf die Mission Oberliga einstimmen, stand am Sonntag der Stolz auf die bisher absolvierten Saisonpartien im Vordergrund. „Alles in allem ist es super gelaufen, und deswegen haben wir eine großartige Stimmung“, resümierte Trainer Andrej Jaufmann. Insgesamt verbuchten die Eishockey-Löwen in 24 Ligaspielen 21 Siege. Dabei gelang ihnen bis zum vorletzten Spieltag eine Serie von 15 Erfolgen hintereinander plus der beiden Triumphe im Hessen-Cup über die Kassel Huskies. Als Unterpfand für den geglückten Wiederbeginn nach dem Ende der Lions stellt Jaufmann die Unterstützung durch das Publikum heraus. „Diese Begeisterung ist immer ein Pluspunkt für die Mannschaft gewesen und war gut für die Moral. Die allermeisten meiner Spieler hatten so viele Fans zuvor noch nie erlebt. Doch sie wurden von den Zuschauern nicht gehemmt, sondern angespornt.“

Insgesamt 47043 Zuschauer haben nach Angaben des Klubs die zwölf Heimspiele in der Eissporthalle besucht. Vermutlich ein Regionalligarekord für die Ewigkeit. Zudem waren bei jedem Auswärtsspiel mindestens drei oder vier Fanbusse dabei.

Darüber hinaus lobt der Trainer seine Spieler für die wichtigen Punkte, die sie über die Saison hinweg mit kleiner Mannschaft errangen. Oft genug ? wie Ende Januar beim 9:8-Erfolg in Herford oder beim 8:6-Sieg zu Hause gegen den EHC Netphen ? mussten die Löwen auf mehrere Spieler verzichten, weil sie beruflich gefordert oder anderweitig verhindert waren. „Damit muss man in dieser Liga immer mal rechnen“, verweist Jaufmann auf die Tücken einer Amateurklasse. „Das ist eben keine Profimannschaft, bei der immer alle da sind.“

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