Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sieg-Serie zu Ende

Schwacher Auftritt der Lions

Der DEL-Tabellenführer lässt den nötigen Biss vermissen. Von Matthias Kittmann

Von Matthias Kittmann

Jede Serie endet einmal. Nach sieben Siegen hintereinander haben die Frankfurt Lions zum ersten Mal wieder verloren. Kurios: Die Serie begann im Heimspiel gegen Ingolstadt am 1. November, nun endete die Serie auswärts bei den Panthern mit einer 3:6-Niederlage. Dennoch bleiben die Lions weiter Tabellenführer der DEL.

Es gibt Teams, die liegen einem nicht. Aus Frankfurter Sicht gehört Ingolstadt eindeutig in diesen Kreis, jedenfalls auswärts. In den bisherigen 13 Spielen bei den Panthern gelangen den Lions nur zwei Siege. Schon die erste Minute deutete an, dass sich daran nichts ändern sollte. Nach nur 23 Sekunden traf Ben Clymer mit dem ersten Schuss zum 1:0. Frankfurt war nicht so bissig wie zuletzt, auch der Spielaufbau war zäh. Zwar fehlte Jason Young, der schon am vergangenen Freitag wegen Rückenproblemen vorzeitig passen musste, von Beginn an, aber daran allein lag es nicht.

Schon gegen Kassel hatten die Lions für ihre Verhältnisse viele Tore beim Powerplay des Gegners kassiert, in Ingolstadt setzte sich das fort. Sowohl beim 2:0 (15.), dem 3:1 (26.) und dem 5:1 (32.) agierten die Gastgeber in Überzahl. Das 1:3 war aus Sicht der Lions doppelt ärgerlich. Denn nachdem Thomas Oppenheimer in der 24. Minute hatte verkürzen können, sprach der Schiedsrichter eine Bankstrafe wegen eines angeblichen Wechselfehlers der Lions aus, obwohl es vor der Spielerbank eine (imaginäre) Wechselzone gibt, in der sich kurzfristig sechs Spieler aufhalten dürfen. Nur neun Sekunden nach Beginn der Strafe fälschte dann noch Michel Periard einen Passversuch von Joe Motzko mit dem Schlittschuh ins eigene Tor ab.

Doch unabhängig davon waren die Lions einfach nicht präsent genug. Die Tore zum 4:1 und 5:1 für Ingolstadt fielen binnen 58 Sekunden: Erst tanzte Thomas Greilinger die komplette Frankfurter Abwehr aus, dann traf Waginger beim Powerplay. Nun drohte ein Debakel, wenigstens konnten die Lions durch Periard auf 2:5 kurz vor Ende des Mittelabschnitts verkürzen. Wer weiß, welche Wendung die Partie noch hätte nehmen können, hätte Jeff Ulmer nach 42 Minuten getroffen. Doch der Referee versagte den Lions nach Studium des Videos das Tor. Damit war die Partie gelaufen, ein Drei-Tore-Rückstand lässt sich eben nicht alle Tage aufholen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare