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Pflichtspiele der zweiten Kategorie

Eishockey-Erstligist Frankfurt Lions trifft in der ersten Pokalrunde an diesem Wochenende auf Bietigheim und Heilbronn / Komplette Reihe fällt verletzt aus

Von MATTHIAS KITTMANN

Vor den Ernstfall Meisterschaft haben die Terminplaner des deutschen Eishockey den Pokal gesetzt. Das ist in dieser Sportart hierzulande immer noch so. Denn der Pokal-Wettbewerb hat nun mal nicht die gleiche Wertigkeit wie etwa im Fußball.

Dass die Frankfurt Lions es in der vergangenen Saison immerhin bis ins Finale geschafft haben, ist dabei kein Widerspruch. Von einem gewissen Punkt an erwacht dann doch der Ehrgeiz. Doch die erste Runde, an diesem Wochenende zur Einstimmung auf die am 5. September beginnende Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) quasi als Aufgalopp terminiert, gilt zumindest bei den teilnehmenden Erstligisten eher als zusätzliche und willkommene Testeinheit. So sagt denn auch Lions-Trainer Rich Chernomaz: "Zu gewinnen ist nicht unser Hauptziel, in einen Rhythmus für das erste DEL-Wochenende zu kommen, ist mir wichtiger."

Dabei haben sich die DEL und der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) alle Mühe gegeben, nicht nur den Pokal am Leben zu erhalten, sondern ihn auch attraktiver zu machen. Um die Belastung von aufgrund mehrerer Pokalrunden in Grenzen zu halten, wird von dieser Saison an die erste Runde in Turnierform ausgetragen, erst ab dem Viertelfinale geht es im K.o.-System weiter.

Erste Runde in acht Gruppen

Insgesamt gibt es acht Gruppen mit je vier Teams - je zwei aus der DEL und zwei aus der zweiten Liga. Um ein Mammutprogramm zu verhindern, fallen die Spiele unter den gleichklassigen Teams aus. Am Beispiel der Frankfurt Lions sieht das so aus: Sie bestreiten am heutigen Samstag ihr erstes Spiel bei den Bietigheim Steelers (18.30 Uhr), dann geht es am Sonntag (18.30 Uhr) zu den Heilbronner Falken, ebenfalls ein Zweitligist. Gegen DEL-Rückkehrer Kassel Huskies, die in der gleiche Gruppe sind, treten die Lions nicht direkt an. Weiter kommt nur der Gruppenerste, bei Punktgleichheit zählt das Torverhältnis; man kann also auch mit zwei Siegen ausscheiden. Für die Zweitligisten ist das auch wirtschaftlich attraktiv, weil sie zwei DEL-Klubs quasi frei Haus bekommen.

Chernomaz' dezente Zurückhaltung ist allerdings nicht nur der geringen Bedeutung des Pokals geschuldet, sondern auch dem aktuell schmalen Kader der Lions. Denn verletzungsbedingt fällt eine komplette Reihe aus. Für Christoph Gawlik (Leiste) und Jamie Wright (muskuläre Rückenprobleme) wäre das Risiko eines Einsatzes noch zu früh, Jeff Heerema zog sich beim Test in Iserlohn eine Gehirnerschütterung zu.

So werden die Lions lediglich mit drei Reihen antreten. Als sicher gilt, dass Torhütertalent Thomas Ower eine Chance bekommt.

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