Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lions-Coach Rich Chernomaz.
+
Lions-Coach Rich Chernomaz.

Auf und Ab bei den Lions

Peinlicher Auftritt in Ingolstadt

Es fing gut an beim Angstgegner, bei dem die Lions von bislang 14 Auswärtsauftritten nur zwei gewonnen haben. Aber am Ende stand doch wieder eine Niederlage in Ingolstadt. Müssen die Lions auf die Couch? Von Matthias Kittmann

Von Matthias Kittmann

Müssen die Frankfurt Lions auf die Couch eines Psychotherapeuten? Denn was mit der Mannschaft los ist, ist kaum mehr zu verstehen. Der Sieg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Donnerstag gegen Mannheim hätte vor allem der Abwehr ebenso Selbstvertrauen geben müssen wie die Tatsache, dass sie in den vergangenen zwei Spielen jeweils nur ein Tor kassierten. Doch das fragile Gebäude hielt am Sonntag nur 20 Minuten, ehe es bei der 3:6 (2:2, 0:4, 1:0)-Niederlage beim ERC Ingolstadt wieder wie ein Kartenhaus zusammenstürzte.

Dabei hatte es gut angefangen beim Angstgegner, bei dem die Lions von bislang 14 Auswärtsauftritten nur zwei gewonnen haben. Denn zunächst überraschte Jamie Wright die Gastgeber mit einem Bauerntrick (5.). Dann drehte Ingolstadt binnen drei Minuten das Ergebnis auf 2:1, ehe Jeff Ulmer (12.) zum 2:2 ausglich. Eigentlich eine ermutigende Reaktion, doch was im Mittelabschnitt folgte, spottete jeder Beschreibung. Die Lions begannen mit einem Powerplay. Das war nicht nur harmlos, zu allem Überfluss ließ Daniel Kunce den Puck über die blaue Linie rutschen, und Matt Hussey konterte zum 3:2 in Unterzahl. Damit nicht genug: Gegen Mitte des Spiel hatten die Lions für 66 Sekunden sogar ein 5-3-Überzahlspiel, die Riesenchance zum Ausgleich. Doch was sie boten, war peinlich. Zudem schnappte sich Ingolstadt - gerade wieder zu viert - die Scheibe, und Jakub Ficinec erhöhte auf 4:2. Nun mussten sich die Lions von den Ingolstädter Fans verhöhnen lassen: "Und vier sind genug für euch!" Dummerweise stimmte das.

Nach dem Nackenschlag waren die Lions total von der Rolle. In den letzten drei Minuten des Drittels folgte ein Patzer nach dem anderen, und die Frankfurter luden den Gegner noch zu zwei weiteren Toren durch Thomas Greilinger und Rick Girard ein. Vier Gegentore binnen 20 Minuten - ein ähnliches Desaster wie schon im letzten Heimspiel gegen Ingolstadt, als die Lions im ersten Drittel mit 0:4 hinten lagen. Zum Schlussdrittel nahm Trainer Rich Chernomaz Ian Gordon aus dem Tor, um ihn zu schonen, und gab dem nächste Saison zum Zweitligisten Hannover Indians wechselnden Thomas Ower Einsatzzeit. Die Ingolstädter erlaubten Ower einen Mini-Shutout. Thomas Oppenheimers Treffer war nur noch Ergebniskosmetik.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare