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Löwen mühen sich erfolgreich

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DEL-Klub aus Frankfurt landet gegen defensive Gäste aus Duisburg einen glanzlosen Arbeitssieg

Von MATTHIAS KITTMANN

Man kann es auf der Tribüne nur erahnen, wie schwer es ist, sich gegen einen total defensiven Tabellenletzten abzumühen. Die Frankfurt Lions waren gegen die Duisburger Füchse nahezu ständig im Vorwärtsgang, selbst fünf gegen fünf wirkte ihr Spiel wie ein Powerplay. Aber glanzvoll war es selten. Vielleicht auch deshalb, weil Jay Henderson nach 75 Sekunden bei einem freien Break die große Möglichkeit zu einer frühen Führung ausließ. So musste ein nicht unhaltbar wirkender Schuss von Radek Krestan nach knapp 14 Minuten zum 1:0 herhalten, als er vom rechten Bullykreis aus vollem Lauf abzog.

Das Bemühen der Lions war eindeutig zu erkennen, den vergangenen zwei Heimniederlagen nicht eine weitere folgen zu lassen. Und man konnte ihnen auch nichts vorwerfen. Außer vielleicht in einer Szene nach der Führung, als Kapitän Jason Young in einem Anflug von Übermut im eigenen Drittel einen "Künstlerpass" durch zwei Gegner hindurch spielen wollte, Duisburgs Daniel Tkaczuk prompt die Scheibe abfing, aber seinen Meister in Lions-Goalie Ian Gordon fand. Eine der wenigen Chancen der Gäste im Frankfurter Einbahnstraßen-Eishockey, dass jedoch zu selten den Weg zum Tor fand. Und wenn, fehlte die Konzentration, wie bei Jeff Heerema, der vor dem quasi leeren Tor den Puck nicht traf.

So blieb es lange eng und deshalb auch gefährlich, denn ein Tor kann im Eishockey einen unterlegenen Gegner wieder ins Spiel bringen. Dass Duisburg keineswegs Kanonenfutter ist, bewies die Mannschaft zuletzt bei den Siegen gegen die Topteams Berlin und Nürnberg. So war es schließlich einigermaßen beruhigend, als Lasse Kopitz nach 27 Minuten bei angezeigter Strafe für Duisburg entschlossen die Chance zum 2:0 nutzte. Wichtig nicht nur für Psyche sondern auch im Hinblick darauf, dass die Gäste in der Folge fast sechs Minuten in Folge Überzahl hatten. Das konnte die Lions jedoch nicht mehr in Verlegenheit bringen. Entscheidend waren an diesem Abend die drei Punkte - auch ohne Schönheitspreis.

Statistik: 1:0 Krzestan (13:21), 2:0 Kopitz (26:16), 3:0 Heerema (46:15), 3:1 Tkaczuk (57:48). - Zuschauer: 4800. - Strafminuten: Frankfurt 10 - Duisburg 14.

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