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Gerade ist das 3:4 gefallen. Torwart Ilya Andryukhov (links), Maximilian Faber (Mitte) und Magnus Eisenmenger sind entsprechend bedient. 

DEL2-Finale

Löwen Frankfurt machen zu viele Fehler

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Die Eishockeyspieler der Löwen Frankfurt starten mit einer Niederlage ins Finale gegen die Towerstars Ravensburg. 

So soll das sein: Ein packendes Spiel, große Spannung, acht Tore. Nur eines passte aus Sicht der Löwen Frankfurt nicht - das Ergebnis. In der ersten Partie der Playoff-Finalserie der zweiten Deutschen Eishockey-Liga verloren die Hessen in eigener Halle gegen die Towerstars Ravensburg mit 3:5 (1:0, 2:3, 0:2). „Am Samstag sehen wir uns wieder“, blieb Löwen-Trainer Matti Tiilikainen kämpferisch. Auch Towerstars-Trainer Rich Chernomaz wollte den Triumph nicht überbewerten: „Wir leben im Moment, freuen uns jetzt über den Sieg. Aber wir denken von Spiel zu Spiel. Das wird eine interessante Serie.“

Das Duell hatte alles, was ein gutes Eishockeyspiel braucht: Viele Szenen vor beiden Toren, Glanzleistungen der Torhüter, aber auch Nickligkeiten. „Das war das beste Eishockey, das ich in dieser Saison in der DEL 2 gesehen habe. Ein echtes Playoff-Match. Ich freue mich schon auf eine tolle und lange Serie. Da wird es weiter spannend zugehen“, sagte René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL 2.

Frankfurt hatte den besseren Start. Brett Breitkreuz (4.) hatte die Löwen in Führung gebracht. Später trafen Mathieu Tousignant (33.) und David Skokan (34.), dazwischen Mathieu Pompei (34.) für Ravensburg – 3:1. Fünf Minuten später aber hatten die Towerstarts durch einen Doppelschlag von Pompei und Vincenz Mayer ausgeglichen. Ausgerechnet Löwen-Keeper Ilja Andrykhov, bis dahin bester Akteur auf dem Eis, schenkte den Gästen schließlich den Führungstreffer, als er die gefangene Scheibe fallen ließ und so Svoboda das 4:3 ermöglichte. Ohne Torwart, mit sechs Feldspielern, kassierten die Löwen durch Robin Just das Tor zum Endstand.

Trotz 45:29-Schüssen aus Sicht der Löwen schafften die Frankfurter den Ausgleich nicht mehr. Das lag auch daran, dass die erste und dritte Reihe zu umständlich agierte, den besseren Eindruck hinterließ die von Skokan angeführte zweite. „Ravensburg hat clever gespielt, mit drei Mann die mittlere Zone gut verteidigt. Und wir haben ein paar Fehler gemacht, die uns das Genick gebrochen haben“, sagte Skokan. Schon gestern sind die Löwen nach Ravensburg gefahren. Heute ist am Vormittag Training, um 19.30 Uhr wird gespielt. Am Montag (18.30 Uhr) sehen sich die Teams in Frankfurt wieder. Meister ist, wer vier Siege erreicht.

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