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Hart aber herzlich: Löwe Jason Young (li.) und Ryan Ready.
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Hart aber herzlich: Löwe Jason Young (li.) und Ryan Ready.

Iserlohn - Frankfurt 0:4

Löwen beißen sich durch

Der Frankfurter DEL-Klub erzwingt mit einer Glanzvorstellung in Iserlohn den Showdown in heimischer Halle.

Was für ein Comeback. Mit einem überragenden 4:0-Auswärtssieg bei den Iserlohn Roosters haben die Frankfurt Lions zum ersten Mal in der DEL einen 1:3-Serien-Rückstand zum 3:3 aufgeholt. Nun geht es am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) in Frankfurt in das finale siebte Spiel.

Nicht nur die Mannschaft der Lions hatte für dieses weitere ultimative Spiel alle Reserven ausgepackt, auch Eigentümer Gerd Schröder griff ganz tief in die Trickkiste: Nach diversen Spuck- und Wurfattacken Iserlohner Fans gegen die Spieler der Lions hatte Schröder eine kleine Privatarmee von sieben Muskelmännern von jener Sorte mitgebracht, bei der ein schon ein "Guten Tag" nach "Gut..." im Kein erstickt wird. Und auch das zweite Psychoduell gewannen die Lions. Denn die DEL zog Schiedsrichter Reik van Gameren ab, dessen einstige Mitgliedschaft beim Iserlohner Klub der Ligen-Leitung nun doch etwas zu viel des Guten war.

Das dritte Psychoduell war jenes um das erste Tor - bislang hatte immer die Mannschaft gewonnen, die auch den ersten Treffer erzielte. Auch da waren die Lions ganz fix. Gerade 100 Sekunden waren von der Uhr gelaufen, als Ilja Worobjew hinter dem Iserlohner Tor erst Brendan Buckley aussteigen lies und dann perfekt quer vor das Tor auf Derek Hahn passte. Ein Auftakt, der den Lions Flügel verlieh. Hart und kompromisslos im Zweikampf und vor allem mit kalter Disziplin in der "Hölle vom Seilersee".

Dann kam ein Faktor ins Spiel, den Manager Dwayne Norris zuletzt angesprochen hatte: "Einige bei uns haben noch lange nicht am Limit gespielt. Wenn wir diese Jungs auch noch ins Boot holen, ist das unsere große Chancen." In Einzelgesprächen hatte sich Trainer Rich Chernomaz Wackelkandidaten wie Jay Henderson und Jeff Ulmer noch einmal zur Brust genommen. Anscheinend sehr überzeugend, denn genau dieses Duo drehte plötzlich auf. Als sich die wütend anrennenden Sauerländer einen Puckverlust leisteten, zogen die Lions ihren vielleicht besten Konter dieser Serie auf und Jay Henderson nutzte endlich einmal eine seine Chancen zum 0:2.

Die bislang so erfrischend spielenden Iserlohner verloren nun völlig den Faden. Jedenfalls war bei Ilja Worobjews Schlenzer (33.) alle inklusive Torhüter Norm Maracle desorientiert. Und die Lions stießen entschlossen nach, um den Roosters für den Schlussabschnitt jegliche Motivation zu nehmen. Ein Plan, der perfekt aufging und das Tor für das Halbfinale aufstieß.

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