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Lions verlieren in der letzten Minute

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© Roskaritz

Bitter, ganz bitter. 32 Sekunden vor Schluss kassierten die Frankfurt Lions trotz einer starken Leistung bei den Nürnberg Ice Tigers durch ein höchst umstrittenes Tor beim 2:3 (0:1, 1:0, 1:2) die dritte Niederlage in Folge.

Sehr unglückliche Niederlage Bitter, ganz bitter. 32 Sekunden vor Schluss kassierten die Frankfurt Lions trotz einer starken Leistung bei den Nürnberg Ice Tigers durch ein höchst umstrittenes Tor, dass erst nach Videobeweis gegeben wurde, beim 2:3 (0:1, 1:0, 1:2) die dritte Niederlage in Folge. Damit wurden sie nicht nur von den Gastgebern überholt, sondern sind nun auf Rang sieben abgerutscht.

Es muss ein sehr intensives Arbeiten gewesen sein bei den Lions seit dem 1:4 bei den Kölner Haien. Denn in Nürnberg spielten sie endlich wieder jenen Stil, der sie im November so erfolgreich gemacht hatte: Gutes Forechecking, hart auf den Körper. Das war so beeindruckend, dass Nürnbergs Trainer Andreas Brockmann beim Stand von 0:0 eine Auszeit nahm. Am Ende des ersten Drittels standen 17:5 Schüsse zugunsten der Lions, doch das Ergebnis war 0:1. Denn die Ice Tigers hatten nach 16 Minuten eine ihren ganz wenigen Chancen genutzt, und zwar im Powerplay durch Shane Peacock.

Ein Tor wie ein Schlag ins Gesicht. Ohnehin waren die Lions stark ersatzgeschwächt. Verteidiger Lasse Kopitz musste wegen Rückenproblemen passen, Nationalspieler Sebastian Osterloh fiel kurzfristig wegen Grippe aus. So spielten Daniel Kunce hinten genauso wie Stürmer Jamie Wright. Nun mussten die Lions also dezimiert das 0:1 aufholen. Doch erstaunlicherweise gelingt ihnen das meist besser, als eine 1:0-Führung zu verteidigen. Im Mittelabschnitt konnten sie zwar nicht den gleichen Druck aufbauen wie zuvor, doch Joey Tenute schaffte endlich den hochverdienten Ausgleich nach 34 Minuten.

Doch um ein Tief herauszukommen, ist nicht nur "harte Arbeit" (Trainer Rich Chernomaz) nötig, offensichtlich müssen auch weitere Tiefschläge überstanden werden. Die Lions taten sich weiter schwer vor dem gegnerischen Tor, wo Goalie Patrick Ehelechner zum einsamen Helden wurde. Nürnberg konnte sich auf wenig verlassen, doch ihr Powerplay funktionierte. Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Ice Tigers noch 49 Sekunden Überzahl, aber die kurze Zeit nutzten sie, als Greg Leeb seinen Bruder Brad Leeb einsetzte.

Doch im Gegensatz zu den letzten zwei Partien, fighteten die Lions verbissen. Und es wurde, zumindest einstweilen, belohnt. Und was für ein Tor. Stürmer Tobias Wörle, der zuvor sage und schreibe in 31 Spiele nicht ein einziges Tor geschossen hatte, traf nach 47 Minuten zum Ausgleich. Am Ende wurden die Lions höchst unglücklich um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. (kit)

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