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Lions spielen sich für Playoffs ein

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Johnson kehrt in Hannover ins Eishockeyteam zurück.

Vor einem Jahr stand für die Frankfurt Lions nach ihrem Gastspiel bei den Scorpions eine Enttäuschung: Die damalige Niederlage im letzten Spiel der regulären Saison in der Deutschen Eishockey-Liga bedeuteten das Aus für die direkte Playoff-Qualifikation und der Gang in die Zwischenrunde. Heute (19.30 Uhr) fahren die Lions entspannter nach Hannover: Schon vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben sie das wichtige Saisonziel gesichert.

"Klar ist es ein gutes Gefühl, in den Playoffs zu sein", sagt Manager Dwayne Norris, "vor allem, weil uns das keiner zugetraut hat." Zurücklehnen dürfe man sich aber nicht. "Die letzten Spiele der Hauptrunde werden keine Kreuzfahrt. Zumal unsere Gegner alle harte Brocken sind. Wir müssen jetzt schon anfangen, uns für die Playoffs warm zu spielen." Das gilt vor allem für die Defensive.

Über die gesamte Saison ist das größtenteils gelungen. Hatten die Lions nach 52 Spielen der Vorsaison ein Torverhältnis von 171:171, heißt es nun 178:158. Die Überraschung dabei ist, dass sie auch offensiv besser waren, obwohl sie Torjäger wie Michael Hackert, Pat Lebeau oder Dwayne Norris verloren. Dafür traf Jay Henderson 22-, Jeff Heerema 18- und Chris Taylor 16-mal. Richie Regehr (21) ist auf dem Weg, die Rekordmarke für Verteidiger, die Chris Snell (22) hält, zu übertreffen. Insgesamt haben acht Löwen eine zweistellige Trefferquote.

Luft nach oben ist bei den Specialteams. Das Powerplay ist insgesamt Spitze (21,47 Prozent), ließ zuletzt aber nach. Bedenkt man, dass die Lions 73 ihrer 178 Tore in Überzahl erzielt haben, wird die Bedeutung des Powerplays umso klarer. Das Unterzahlspiel hängt stark davon ab, ob und wann Spezialist Jason Marshall wieder zurückkehrt. Ein Belastungstest auf dem Rad soll morgen zeigen, wie stark seine Gehirnerschütterung ist. Dagegen kehrt Gregg Johnson noch heute ins Team zurück. kit

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