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Haben noch nicht aufgegeben: die Frankfurt Lions.
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Haben noch nicht aufgegeben: die Frankfurt Lions.

Frankfurt Lions

Den Ausgleich im Visier

Die Frankfurt Lions haben nach dem zweiten Sieg gegen Iserlohn die Hoffnung, das Playoff-Viertelfinale noch erfolgreich zu überstehen

Von MATTHIAS KITTMANN

Mit dem Rücken zur Wand, haben sich die Frankfurt Lions in der Playoff-Serie gegen Iserlohn auf die Botschaft eines Frankfurter Filmemachers besonnen: "In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod." Entsprechend kompromisslos war der Auftritt des Eishockey-Erstligisten im fünften Spiel am Mittwoch beim 4:2 gegen die Sauerländer, die heute Abend die Lions zum sechsten und eventuell schon entscheidenden Spiel empfangen.

Entscheidend für den Erfolg der Lions war derweil, dass diesmal alle an einem Strang zogen. Fast alle. Denn richtig zufrieden war Trainer Rich Chernomaz immer noch nicht. Und das nicht nur, weil er vorschnelle Selbstzufriedenheit vermeiden wollte. Wer beim Spiel genau hingesehen hatte, hatte registriert, dass etwa Jay Henderson im zweiten Drittel kaum noch und im letzten Abschnitt gar nicht mehr spielte. Dabei war Henderson in der Hauptrunde mit 22 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Lions. "Um eine Chance zu haben, brauchen wir von den Leistungsträgern hundert Prozent. Wenn die nicht kommen, lasse ich sie lieber draußen", sagt Chernomaz unmissverständlich.

Es ist also noch lange nicht alles Gold, was bei den Lions glänzt. Aber es funkelt schon wesentlich mehr als zu vor. Denn andere Leistungsträger - "die Besten müssen auch die Besten sein", so Manager Dwayne Norris - waren diesmal auch die entscheidenden Figuren. Powerplay-Spezialist Richie Regehr traf zum 1:0, Ilja Worobjew, einer der wenigen mit durchgängiger Form zum wichtigen 2:1. Und Kapitän Jason Young schoss vielleicht das lebenserhaltende Tor der Serie, als die Lions erst den Schock zum 2:2 bei eigenem Powerplay hinnehmen mussten, aber Young noch in der gleichen Überzahl das 3:2 schaffte. Den Rest besorgte ein überragender Torhüter Ian Gordon.

Genau diese Summe an Faktoren ist es, dies es in einer Playoff-Serie braucht und nach der Lions gesucht haben. Auch wenn Gordon sagt: "Man kann Eishockey auch überanalysieren. Drei Spiele gingen in die Verlängerung, da waren wir immer drin", so der Lions-Keeper. "In den Playoffs zählt nicht der Schönheitspreis, sondern der Sieg. Wir brauchen jetzt noch einen und es steht 3:3." Allerdings nur, "wenn wir mit der gleichen Courage in das nächste Spiel gehen wie heute", sagt Chernomaz, "und in den entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen treffen." Etwa, den Gegner nicht mit Strafzeiten ins Spiel zu bringen. Am Mittwoch hatte Iserlohn nur vier Überzahlchancen und konnte keine nutzen. Auch das ist ein Schlüssel, der in der heutigen Partie in Iserlohn ins Schloss passen muss.

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