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Löwen Frankfurt: Die Playoffs locken

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Von: Markus Katzenbach

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Läuft gut für die Löwen Frankfurt.
Läuft gut für die Löwen Frankfurt. © dpa

Der Eishockey-Erstligist aus Frankfurt hat sein Saisonziel fast erreicht, will sich davon aber nicht stressen lassen.

Alles kann, nichts muss. Den wichtigsten Teil ihrer Zielvorgabe haben die Frankfurter Löwen schließlich fast erfüllt. Gekommen, um zu bleiben? Der Klassenerhalt in der ersten Liga des deutschen Eishockeys dürfte für den Aufsteiger kaum noch in Gefahr geraten, bei 22 und mehr Punkten Vorsprung auf die beiden möglichen Abstiegsplätze mit den Augsburger Panthern und den Bietigheim Steelers.

Dass das clevere Löwen-Motto auch Luft nach oben lässt, haben die Verantwortlichen stets durchblicken lassen, nur plötzlich mit neuen Zielen die Mannschaft und sich selbst stressen wollen sie gewiss nicht. „Wir haben nur positiven Druck“, sagt Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. „Wenn wir weiter punkten, haben wir gute Möglichkeiten, unter die Top Ten zu kommen, ohne das zu müssen.“

Schließlich stehen die Frankfurter Neulinge, für viele Experten vor der Saison ein Absteigertipp, auch nach der Durststrecke in den ersten Wochen des neuen Jahres besser da, als man erwarten durfte, und sie können noch mehr erreichen: Die Playoffs locken, als aktuell Neunter wäre man dabei, nach dem wichtigen Sieg vom Sonntag bei der Konkurrenz von den Schwenninger Wild Wings wieder zurückgerutscht in die dafür berechtigende Top-Ten-Zone.

Machbare Duelle stehen an

Nun, da der Spielplan mit Augsburg an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) daheim in der Eissporthalle am Ratsweg und am Freitag (19.30 Uhr) in Bietigheim die beiden abgeschlagenen Abstiegskandidaten als Gegner vorsieht. „Wir können jetzt nachlegen“, sagt Fritzmeier und weiß: Anders als seine Löwen, die dank ihrer vielen Punkte aus dem ersten Hauptrundendrittel nie wirkliche Abstiegsängste hegen mussten, stehen die beiden Gegner unter Druck. „Für beide ist es ein Endspiel, sie müssen unbedingt gewinnen“, so der Manager. Während die Löwen sich vorsichtig weiter oben umschauen: Der Neunte und Zehnte der DEL dürfen noch in die sogenannten Pre-Playoffs, enger könnte das Rennen kaum sein. 14 Spiele vor dem Ende trennen Frankfurt (59), Iserlohn (59), Nürnberg (58) und Schwenningen (57) zwei Punkte. Und dahinter kommt der gestrauchelte Titelverteidiger Eisbären Berlin (54) doch noch in Fahrt.

„Berlin wird unter den ersten Zehn sein“, ist sich Fritzmeier sicher. Und die Löwen? „Wir tun gut daran, von Spiel zu Spiel zu schauen“, sagt er. Gegen Augsburg wohl auch wieder mit Top-Scorer Dominik Bokk, der seine Grippe auskuriert haben dürfte.

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