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Löwen Frankfurt besiegen Fischtown Pinguins

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Von: Markus Katzenbach

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Hessischer Eishockey-Erstligist setzt sich trotz erheblicher Personalprobleme 2:1 durch - und beklagt eine erneute Verletzung

Jake Hildebrand hatte alle Hände voll zu tun. Zunächst während packender 60 Minuten, da ging es ihm nicht anders als seinem Gegenüber Maximilian Franzreb. Und auch nach der letzten Sirene des Sonntags, als dem Goalie der Löwen Frankfurt das Privileg gebührte, nach der Auszeichnung zum Spieler des Spiels mit der großen Löwen-Fahne eine Ehrenrunde zu drehen – ehe er der Tradition bei erfolgreichen Heimspielen folgend der Bitte der Fans nach einem Torwart-Tänzchen nachkam. Daran, dass es vor 6021 Zuschauern in der Eissporthalle am Ratsweg Grund zum Feiern gab, hatte Hildebrand seinen Anteil, aber gewiss nicht alleine. Das 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven war ein hartes Stück Teamarbeit.

Mit 33 Punkten aus 20 Spielen schoben sich die Aufsteiger in der ersten Klasse des deutschen Eishockeys auf Platz sechs vor, zwei hinter Bremerhaven. Wichtiger noch: Der Abstand zur Abstiegszone bleibt groß.

„Wir haben uns extrem schwer getan, aber wir sind froh, dass wir die Punkte haben“, erklärte David Elsner. Immerhin gegen eine der stabilsten Mannschaften der DEL, und mit lauter Personalsorgen. Sechs Stürmer fehlten – umso besser, dass mit Chad Nehring und Jerry D’Amigo zwei neue hinzugestoßen sind. Sie stürmten diesmal mit Elsner. „Das ist eine gute Reihe“, sagte Headcoach Gerry Fleming. Elsner gelang der entscheidende Treffer, allerdings im Powerplay, in der zweiten fünfminütigen Überzahl, in dieser 44. Minute sogar eine doppelte.

Bremerhaven hatte es mit der Härte übertrieben und für Checks gegen die Köpfe von Dominik Bokk und Reece Scarlett Matchstrafen kassiert.

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