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Leon Goretzka (l).
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Leon Goretzka (l).

Klassenbuch

Leon Goretzka jubelt und taumelt

  • VonManuel Bonke
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Der Einwechselspieler rettet die deutsche Auswahl ins Achtelfinale.

Manuel Neuer: Viele Abschlüsse der Ungarn gingen entweder in seine Arme oder am Tor vorbei. Beim Gegentor aus kurzer Distanz schien er machtlos – an Weltklassetagen hätte Neuer den Kopfball aus dem Eck gefischt. Beim 1:2 war er zu stürmisch beim Rauslaufen. So lala

Matthias Ginter: Rabenschwarzer Tag. War an beiden Gegentreffern wegen seines schlechten Stellungsspiels entscheidend beteiligt. Schwächelnd

Mats Hummels: Mit einer Kopfballvorlage für den 1:1-Ausgleichstreffer von Kai Havertz. Bei beiden Gegentoren sah er wie Nebenmann Ginter schlecht aus, was seine Offensivpower zweitrangig erschienen ließ. Ein Lattenkopfball. Schwächelnd

Antonio Rüdiger: Der Innenverteidiger musste auf der linken Abwehrseite häufig die Lücken schließen, die Robin Gosens ihm durch seine offensive Spielweise hinterließ. Schwächelnd

Joshua Kimmich: Gewohnt bissig und aggressiv. Das wusste auch der Gegner und versuchte ihn bewusst mit Nickligkeiten zu reizen. Nach vier Minuten hätte er mit einem Schuss aus spitzem Winkel beinahe für die frühe Führung gesorgt. Kimmichs Problem: Ungarn nahm ihn häufig mit mehreren Spielern in die Mangel. So lala

Ilkay Gündogan: Nächstes Fehlpass-Festival. Wie schon zum Turnierauftakt gegen Frankreich kamen die Zuspiele von Gündogan zu häufig beim Gegenspieler an. Schwächelnd

Leon Goretzka: Die Körperlichkeit des Mittelfeldspielers half der DFB-Elf nach seiner Einwechslung. Und dessen Wille. Schoss den Ball zum 2:2 ins Netz und die DFB-Truppe damit ins Achtelfinale. Formte beim Torjubel ein Herz mit seinen Händen, ihm flogen auch selbst welche an diesem Abend zu. Am Ende kräftig angeknockt. Gut dabei

Toni Kroos: Als erfahrener Führungsspieler war von ihm eigentlich zu erwarten, dass er in einer so wichtigen Partie das Spiel an sich reißt. Doch Kroos hatte null Tempo in der Vorwärtsbewegung und konnte dem deutschen Spiel in fast keinem Moment den Stempel aufdrücken. Erst gegen Ende etwas besser, dann auch mit einem gefährlichen Abschluss, ging vorbei. So lala

Robin Gosens: So schnell kann’s gehen: Gegen Portugal noch der gefeierte Held war Gosens gestern null zu sehen. Offensiv konnte er keine Akzente setzen – und seine Defensivarbeit vernachlässigte er. Gosens musste seinen Gegenspielern darum häufig hinterherlaufen. Schwächelnd

Kai Havertz: Zumindest in der Anfangsphase wirkte Havertz bemüht und versuchte das körperliche Spiel, das er seit seinem Wechsel zu Chelsea in England gelernt hat, auf dem Platz einzubringen. Die nötige Durchschlagskraft fehlte ihm trotzdem, den 1:1-Ausgleich konnte er aber nicht verfehlen. So lala

Serge Gnabry: Der nächste unscheinbare Auftritt des Offensivspielers. Es bleibt der Eindruck bestehen, dass Gnabry auf dem Flügel besser aufgehoben ist als im Sturmzentrum als Spitze. Wie der Rest der Offensive wirkte er auf der Suche nach seiner richtigen Position im EM-Aufgebot von Bundestrainer Löw. Schwächelnd

Leroy Sané: Der Flügelspieler holte sich Gelb ab, dribbelte recht viel, probierte es also, konnte sich gegen die Ungarn aber kaum durchsetzen. Schwächelnd

Zu spät gekommen: Thomas Müller, Timo Werner, Jamal Musiala, Kevin Volland.

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