Labbadia über Moukoko: Schön, wenn junges Talent Fuß fassen kann
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Labbadia über Moukoko: Schön, wenn junges Talent Fuß fassen kann

Hertha - Borussia Dortmund

Labbadia über Moukoko: Schön, wenn junges Talent Fuß fassen kann

Hertha-Trainer Bruno Labbadia hätte mit einem möglichen Profi-Debüt des am Freitag 16 Jahre alt werdenden Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund gegen die Berliner „0,0 Probleme“. 

Als er damals Trainer beim VfB Stuttgart gewesen sei, hätten sie auch überlegt, Timo Werner mit 16 spielen zu lassen, wenn das möglich gewesen wäre. „Er hatte damals schon das Zeug dazu gehabt, diesen Torhunger und dieses Tempo. Wir haben dann bis zum ersten Tag gewartet, bis er spielen konnte, was auch kein Fehler war.“ Allerdings treffe das nicht auf alle Talente gleichermaßen zu.

Mittlerweile wurde das Mindestalter auf 16 Jahre heruntergesetzt. Moukoko könnte daher am Samstag (20.30 Uhr/DAZN) und damit einen Tag nach seinem 16. Geburtstag im Berliner Olympiastadion als jüngster Spieler in der Fußball-Bundesliga debütieren. „Ich glaube, es geht fast kein Weg an ihm vorbei“, kommentierte Hertha-Coach Labbadia generell einen möglichen Profi-Einsatz des deutsch-kamerunischen Teenagers. Das, was er im Jugendbereich bis jetzt geleistet habe, sei top. „Von dem her finde ich es einfach schön, wenn ein junges Talent in der Bundesliga Fuß fassen kann. Jetzt hat er die Chance.“

Das sei mit 16 Jahren natürlich sehr, sehr früh, aber es gebe außergewöhnliche Talente, und da scheine Moukoko dazuzugehören. „Alles, was man über ihn hört, verfügt er über ein extrem außergewöhnliches Talent plus, dass er einfach weiß, wo das Tor steht. Da ist das Alter absolut egal, ob 16 oder 35.“ Manche Spieler würden aber auch mehr Zeit brauchen und erst mit 20 oder 22 soweit sein, um in der Bundesliga zu spielen, meinte der 54 Jahre alte Labbadia. (dpa)

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