Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Überfordert: Jon Axel Gudmundsson (links). joachim storch
+
Überfordert: Jon Axel Gudmundsson (links). joachim storch

Basketball

Kopflose Skyliners

Die Form von Skyliners-Spielmacher Jon Axel Gudmundsson scheint am Tiefpunkt - knallharte Kritik gibt es von Trainer Sebastian Gleim.

Es waren identische Szenen. Beim allerersten Angriff des Spiels dribbelte Jon Axel Gudmundsson in mehrere Gegenspieler rein, verlor das Gleichgewicht und legte den Ball natürlich daneben. Gleiches wiederholte sich dann mit Anpfiff der zweiten Halbzeit. Diese kopflosen Aktionen waren bezeichnend für den Auftritt des Isländers und der Frankfurt Skyliners am Donnerstagabend bei der 76:89-Niederlage in der Ballsporthalle gegen die Chemnitz 99ers.

Ausgerechnet der 24-Jährige der zu Saisonbeginn noch gemeinsam mit Topscorer Matt Mobley überzeugen konnte, ist in einem gewaltigen Formtief. Als alleiniger Spielmacher in Abwesenheit der verletzten Joe Rahon (Oberschenkelzerrung) und Konstantin Konga (Schulterprobleme) ist er heillos überfordert. Der 1,95-Meter-Mann hält den Ball viel zu lange in den eigenen Händen, gibt dem Spiel kaum Struktur. Doch bei den Hessen muss ein Rädchen ins andere greifen, da sich mit Mobley (27 Punkte) nur eine wirklicher Einzelkönner in den Frankfurter Reihen befindet. Gudmundssons Zug zum Korb ist von den gegnerischen Teams schon vor Wochen dechiffriert und sein Bewegungskreis entsprechend eingeschränkt worden. Und weil er nicht durchkommt, nimmt er jede Menge zu schwierige Dreier. Als das Spiel bereits gelaufen war, traf er noch zwei Würfe und schraubte sein Punktekonto auf 13 nach oben. Trotzdem war die Wurfquote mit vier aus 14 miserabel. „Wir haben kein Game-Management und werfen daher mehr Dreier als wir eigentlich wollen“, sagte Cheftrainer Sebastian Gleim knallhart.

Ihn störte auch, dass sich sein Team von zu schlechten Aktionen in der Offensive auch sofort in der Defensive beeinflussen lässt. „Wir müssen wieder zu unserem Defensivkonzept finden“, forderte Gleim angesichts der Partie am Sonntag gegen Crailsheim (15 Uhr). Gudmundsson wird auch dann wieder als Point Guard auflaufen. Quantez Robertson, der eine Alternative wäre, muss auf der Position des großen Flügelspielers aushelfen. Die Frage ist, ob und wann Gleim der Geduldsfaden reißt und er Gudmundsson auch mal länger auf der Bank schmoren lässt. Trotz seines schwachen Auftritts durfte er am Donnerstag 35 Minuten ran.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare