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Türker will Tacheles reden

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Suat Türker hält es für  angebracht, dass sich das OFC-Team schnellstens  zusammensetzt.
Suat Türker hält es für angebracht, dass sich das OFC-Team schnellstens zusammensetzt. © dpa

Stürmer hat vom Auftreten des OFC die Nase voll

Suat Türker sprach nicht mal sonderlich laut. Aber auch wenn der Torjäger der Offenbacher Kickers nach dem 1:2 in Wiesbaden nicht herumbrüllte, so war der Tonfall doch unmissverständlich. "Wir müssen alle die Klappe halten. Es gibt nix zu reden", zischte der 32-Jährige, um sich anschließend dann doch in Rage zu reden. Es werde höchste Zeit, "dass wir uns zusammensetzen", sagte Türker.

Denn es gibt einiges zu besprechen, meinte Türker, der "keinen Bock" mehr hat, "dass wir uns immer nur Dinge vornehmen und sie dann nicht umsetzen". So, wie der OFC in der zweiten Halbzeit aufgetreten sei, sei in der zweiten Liga kein Blumentopf zu gewinnen. Gerade nachdem Wehen Wiesbaden nach der ersten Halbzeit merklich angeschlagen gewesen wäre, hätte der OFC weiter druckvoll agieren und den Kontrahenten weiter nerven sollen, so Türker. Es gebe doch "nichts Schöneres", so der Stürmer, als eine Mannschaft auszuspielen, "die keine Ahnung mehr hat".

Dass sich der OFC stattdessen einfach das Spiel aus der Hand nehmen ließ und kaum mehr eine gescheite Offensivaktion mehr zu Wege brachte, stank Türker gewaltig. Und darüber hinaus wahrscheinlich auch, dass er es bei seiner Großchance nach 60 Minuten versäumt hatte, die Partie zu entscheiden. Deswegen ging er gestern noch zu Kapitän Thorsten Judt, gemeinsam wollen die beiden Spielführer ein Treffen organisieren. Denn er habe "persönlich ein Problem damit", so Türker, wie der OFC den komfortablen Vorsprung fast verspielt habe, "es geht um unsere Jobs".

Wie die Strategie aussieht, mit der die Offenbacher den Abstiegskampf erfolgreich bestehen können, hatte Türker auch parat. "Zweikämpfe gewinnen und Pässe anbringen", so ginge es. "Nur so kann man die Liga halten und nicht mit Geschwätz." hunz

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