Kickers Offenbach

Ruhig bleiben

OFC-Trainer Steuernagel warnt vor zu vielen Emotionen im Duell gegen den FSV Frankfurt.

Die Offenbacher Kickers wollen ihre kleine Serie ausbauen. Doch auch der FSV Frankfurt kommt am Sonntag (15 Uhr/Sport 1) mit Selbstvertrauen an den Bieberer Berg. „Wir gehen beide mit Siegen ins Derby. Das ist gut für den Kopf. Aber wir werden alles investieren, um diese Partie zu gewinnen“, sagte OFC-Trainer Daniel Steuernagel.

Zweimal nacheinander haben die Kickers nach ihrem durchwachsenen Start (zwei Remis, zwei Pleiten) in der Fußball-Regionalliga Südwest gewonnen: 5:2 gegen die Hoffenheimer Bundesligareserve und 1:0 bei Hessen Dreieich. Steuernagel ließ zuletzt zweimal in der gleichen Formation spielen. Gegen die Bornheimer, die als Zwölfter nur einen Punkt weniger haben, muss der Trainer zumindest einen Wechsel vornehmen. Kapitän Benjamin Kirchhoff fällt als Innenverteidiger verletzt aus. Dennis Schulte wird ihn wohl ersetzen. Zudem fehlen Ihab Darwiche (muskuläre Probleme) und Semih Sentürk (Adduktorenverletzung).

Der 37 Jahre alte Steuernagel berichtete, sein Team sei gut vorbereitet auf den FSV. Die Bornheimer hatten zum Auftakt überraschend 3:0 gegen Saarbrücken gewonnen, nach dem 0:0 gegen Stadtallendorf aber dreimal nacheinander verloren. Bis zur vergangenen 2:0 gegen Pirmasens.

Die Kickers hoffen am Sonntag auf 8000 Zuschauer. Und der OFC-Trainer darauf, dass seine Profis nicht überdrehen. „Bei einem Derby sind die Spieler immer extrem motiviert. Da sind viele Emotionen dabei, kommen viele Zweikämpfe zustande. Das ist Abnutzungskampf. Da muss man versuchen, kühlen Kopf zu bewahren.“

Rapp verlässt die Kickers

Nicht mehr zum Kader zählt Marco Rapp. Der 27-Jährige hat seinen Vertrag aufgelöst und wechselt zur Spvgg. Oberfranken Bayreuth (Regionalliga Bayern). „Er hatte keine zufriedenstellenden Einsatzzeiten. Ich kann ihm aber nichts vorwerfen, er hat sich absolut professionell verhalten“, sagte Steuernagel und verwies darauf, dass Ikpide (21) und Garic (18) auf derselben Position im defensiven Mittelfeld spielen können. „Manchmal trennt man sich – so ist das halt im Fußball.“

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