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Rückfall in die Kölner Zeiten

Sichone patzt ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Moses Sichone brauchte das am Sonntag auch nicht, das übernahmen die Kölner Fans. "Sichone, oho, Sichone", skandierten die Anhänger in der 52. Minute, nachdem der Innenverteidiger der Offenbacher Kickers den Treffer zum 2:1 für seinen ehemaligen Klub mit einem kapitalen Schnitzer eingeleitet hatte. Nach einem langen Ball aus der Kölner Hälfte hatte Sichone schlecht gestanden und die Flugbahn der Kugel grob unterschätzt. Zu schlechter Letzt ließ er sich den Ball dann noch von Patrick Helmes stiebitzen, der anschließend unhaltbar für OFC-Torhüter Cesar Thier einschoss.

Hinterher redete der 30-Jährige nicht lange herum. Sein Fehler sei das gewesen, gab Sichone zu. Der Ball sei zwar "schlecht aufgesprungen", verteidigte er sich, aber zu beschönigen gebe es nichts. Ein leisen Vorwurf an seine Nebenleute konnte sich der Abwehrchef aber nicht verkneifen. Er habe Helmes in seinem Rücken nicht gesehen, und er hätte die Situation klären können, "wenn jemand gerufen hätte". So aber lieferte der Mann aus Sambia ungewollt die Vorlage zum 2:1, das das an diesem Nachmittag ungleiche Duell der Kickers mit dem Aufstiegskandidaten quasi schon entschied. Anschließend schien Sichone der Schock in die Glieder gefahren zu sein, jedenfalls leistete sich der Routinier bis zum Spielende noch manchen Querschläger.

Dabei hatte sich Sichone seit seiner Rückkehr ins Team zu Beginn der Rückrunde nach langer Verletzungspause zu einem Eckpfeiler und zum Chef der Abwehr aufgeschwungen. Kopfball- und zweikampfstark sowie abgeklärt in der Spieleröffnung hatte sich Sichone zuletzt präsentiert und sogar die in Köln einst regelmäßigen Leichtsinnsfehler abgestellt. Gestern erlebte er jedoch einen Rückfall. Die Kölner Fans erinnerten ihn lautstark daran. hunz

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