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Suat Türker kehrt nach seiner Sperre am Sonntag wieder in das Team des OFC zurück.
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Suat Türker kehrt nach seiner Sperre am Sonntag wieder in das Team des OFC zurück.

Keine Angst vor Köln

Der OFC-Trainer kann wieder zwei Angreifer aufbieten - Jörn Andersen weiß, was auf sein Team zukommt.

Von ANDREAS HUNZINGER

Jörn Andersen weiß, was auf sein Team zukommt. "Wir können sie schlagen - wenn wir einen guten Tag haben", sagt der Trainer der Offenbacher Kickers vor dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den 1. FC Köln. Nun ist es nicht so, dass der Coach des hessischen Fußball-Zweitligisten angesichts des bevorstehenden Gastspiels der Rheinländer am Bieberer Berg vor Angst zittern würde. Aber Andersen hält den momentanen Tabellenvierten für "die vielleicht beste Mannschaft der Liga", und da bedürfe es eben einer besonderen Leistung seiner Jungs.

Der 45 Jahre alte Norweger ist aber selbstbewusst genug, um die Chancen seiner Mannschaft als durchaus reell einzustufen. Gespeist wird Andersens Zuversicht dadurch, "dass wir einen Aufwärtstrend haben", und durch die Statistik. Denn in den acht Spielen der Rückrunde sammelte der OFC genauso viele Punkte wie Köln: nämlich zwölf. Zudem kann der Kickers-Trainer zur Steigerung des Selbstvertrauens auch auf die jüngere Vergangenheit verweisen. Denn die beiden letzten Heimspiele gegen Köln gewann der OFC. Am 20. August 2005 besiegten die Kickers in der ersten Runde des DFB-Pokals den damaligen Erstligisten mit 3:1, am 10. Dezember 2006 wurde Köln im Zweitligaheimspiel 2:0 geschlagen.

Wie genau seine Jungs am Sonntag dem Favoriten beikommen sollen, hat Andersen noch nicht entschieden. "Wenn wir von Anfang an drauf gehen, macht das die Kölner vielleicht nervös", sagt er. Aber die Strategie der Attacke berge auch die Gefahr, dass sein Team zu viel Kraft lasse. Keinen Zweifel lässt der Offenbacher Trainer hingegen daran, dass er wieder mit zwei Angreifern spielen lassen wird. Denn Torjäger Suat Türker kehrt nach abgesessener Sperre in die Mannschaft zurück. Als sein Nebenmann hat Anestis Agritis laut Andersen die besten Karten, doch der OFC-Trainer könnte sich auch vorstellen, entweder Marco Reich oder Denis Epstein als zweiten Angreifer aufzubieten. Jedenfalls hätten die beiden "sehr gut trainiert".

Ansonsten baut Andersen auf sein bewährtes Team. Während der an der Leiste angeschlagene Spielmacher Ricardo Sousa heute wieder trainieren soll, steht hinter dem Einsatz von Moses Sichone ein Fragezeichen. Der Innenverteidiger aus Sambia liegt mit einer Grippe flach, Andersen geht aber noch davon aus, dass ihm der 30-Jährige am Sonntag zur Verfügung steht. Bereit ist auch Manuel Hornig. Der Verteidiger, der wegen einer Blessur in der Kniekehle seit Rückrundenbeginn ausgefallen war, steht wieder voll im Training und war am Mittwoch im Länderspiel der deutschen Studentennationalmannschaft in Heusenstamm gegen Benin (2:2) 90 Minuten am Ball.

Fehlen werden neben dem gesperrten Stürmer Aristide Bancé Rechtsverteidiger Christian Müller (nach Muskelbündelriss wieder im Training), Angreifer Dino Toppmöller (Rehatraining nach Bandscheibenoperation) und die Mittelfeldakteure Stephan Sieger (Rehatraining nach Adduktorenverletzung) und Daniyel Cimen (Wadenprobleme).

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