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OFC holt Ricardo Sousa

Fußball-Zweitligist verpflichtet portugiesischen Mittelfeldspieler von Omonia Nikosia / Vertrag bis 2009

Von ANDREAS HUNZINGER

Am vergangenen Dienstag war Michael Dämgen noch ein wenig zerknirscht gewesen. Da war der Transfer des griechischen Mittelfeldspielers Georgios Theodoridis von Ergotelis zu den Offenbacher Kickers gescheitert. Gestern Abend war der Sportmanager des hessischen Fußball-Zweitligisten dann erleichtert. Denn kurz vor dem Ende der zweiten Transferperiode am heutigen Donnerstag hat der momentane Tabellenvierzehnte der zweiten Liga den gewünschten Spielmacher noch verpflichten können: Gestern unterschrieb der Portugiese Ricardo Sousa einen bis zum 30. Juni 2009 datierten Vertrag in Offenbach.

In Hannover gescheitert

Sousa, der zuletzt beim zyprischen Erstligisten Omonia Nikosia spielte, kommt ablösefrei an den Bieberer Berg und ist im deutschen Fußball kein Unbekannter. In der Vorrunde der Saison 2004/2005 sowie in der kompletten Spielzeit 2005/2006 stand der 29 Jahre alte Linksfuß bei Hannover 96 unter Vertrag. Wirklich durchsetzen konnte sich Sousa allerdings nie. Unter Trainer Ewald Lienen bestritt der 1,75 Meter große und 69 Kilogramm schwere Techniker zwischen Juli 2004 und Januar 2005 lediglich fünf Spiele, ehe er zum niederländischen Erstligisten De Graafschap Doetichem ausgeliehen wurde.

Nach seiner Rückkehr nach Hannover im Sommer 2005 absolvierte Sousa unter Coach Peter Neururer immerhin 13 Partien, in denen er zwei Treffer erzielte. Nach seiner Zeit in Hannover war Sousa, der aus der Jugend des FC Porto stammt, in seine Heimat zu Boavista Porto gewechselt, ehe er im vergangenen Sommer nach Zypern gegangen war. Dort hatte er aber mit Leistenproblemen zu kämpfen gehabt und war schließlich im vergangenen Herbst operiert worden. Ende des vergangenen Jahres hatte Sousa aber wieder für Nikosia auflaufen können, dennoch kann der Portugiese im vergangenen halben Jahr nicht sonderlich viel Spielpraxis.

Bei seinem ersten Training in Offenbach am gestrigen Nachmittag präsentierte sich Sousa laut Jörn Andersen aber topfit. Lediglich sehr müde sei Sousa, weil er wegen der Reise von Zypern nach Deutschland in der Nacht auf Mittwoch nur wenig geschlagen habe. Der OFC-Coach ist jedenfalls "sehr froh darüber", dass ihm der Verein meinen Wunsch erfüllt und nach Stürmer Aristide Bancé (Germinal Beerschot Antwerpen) auch noch einen offensiven Mittelfeldspieler verpflichtet hat. Von seinem neuen Mann hält der 44 Jahre alte Norweger sehr viel. "Ricardo ist ein Spieler mit hoher Qualität", sagt Andersen, der von Sousa erwartet, "dass er unserem Spiel Ideen gibt".

Andersen: Keine zweite Wahl

Energisch bestreitet der Kickers-Trainer, dass der Portugiese nach der gescheiterten Verpflichtung von Theodoridis nur die zweite Wahl für die Position des offensiven Mittelfeldspielers gewesen sei. "Wir sind immer mehrgleisig gefahren", sagt Andersen. Schließlich hätten sämtliche ausgeguckten Kandidaten - insgesamt hatte der OFC drei im Visier - unter Vertrag gestanden, "und da kann es immer passieren, dass eine Verpflichtung nicht zustande kommt".

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