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Und tschüss: Trainer Oliver Reck verabschiedet sich von den Offenbacher Anhängern.

OFC

Grimmig bis zum Ende

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Recks Zeit beim OFC endet trotz Sieg unversöhnlich - Fans attackiert.

Am heutigen Montag fängt bei den Offenbacher Kickers schon die Zukunft an. Um 16.30 Uhr wird im Rahmen einer Pressekonferenz im Stadion am Bieberer Berg der Nachfolger des scheidenden Trainers Oliver Reck vorgestellt. Nach FR-Informationen handelt es sich um den 38-jährigen Daniel Steuernagel, der von Anfang an als Favorit auf den Posten gehandelt worden war. Reck, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, verabschiedete sich am Samstag mit einem 5:1-Sieg beim TSV Schott Mainz. Durch den Erfolg im letzten Pflichtspiel der Saison kletterten die Kickers in der Tabelle noch auf den dritten Platz. 

 

„Von vielen war vorhergesehen worden, dass es ein Sommerkick wird“, sagte Reck. „Es war aber kein Sommerkick. Wir haben sehr konzentriert die 90 Minuten abgespult, das Ergebnis hätte noch weitaus höher ausfallen können.“ Für den ersten Kickers-Sieg am letzten Spieltag seit acht Jahren sorgten Florian Treske mit einem Dreierpack (7., 18., 59.) sowie Dren Hodja (65.) und Ihab Darwiche (77.). Den Ehrentreffer der Mainzer, die bereits vor der Partie als Absteiger festgestanden hatten, erzielte Leon Kern (26.). Angesprochen auf seinen Abschied sagte Reck nur gewohnt grimmig: „Die Leute, die das hier genau beobachtet haben in den letzten zweieinhalb Jahren, wissen ganz genau, was sie mir und meinen Entscheidungen zu verdanken haben.“

 

Am Vormittag war es rund um das Bruchwegstadion zu Ausschreitungen gekommen. Laut Polizei attackierten rund 130 Mitglieder der Mainzer Ultra-Szene einen OFC-Fanbus sowie mehrere Autos aus Offenbach. Die Beamten mussten mit einem großen Aufgebot einschreiten, ob es Verletzte oder Sachschäden gab, ist noch nicht bekannt. „Die Offenbacher Fans haben sich in dieser Situation vorbildlich verhalten und keine Reaktion auf diese Attacke gezeigt“, heißt es im Polizeibericht.

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