Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Huch, der Ball! Koblenz (in rot) und der FSV Frankfurt zeigen Abstiegskampf in Reinform. imago images
+
Huch, der Ball! Koblenz (in rot) und der FSV Frankfurt zeigen Abstiegskampf in Reinform. imago images

Japsen im Tabellenkeller

  • VonStefan Fritschi
    schließen

Ersatzgeschwächter FSV erkämpft immerhin ein Unentschieden

In der 88. Minute mussten die Schwarz-Blauen noch einmal die Luft anhalten. Torwart Daniel Endres war schon auf dem Weg ins andere Eck, da wurde der Ball noch entscheidend abgefälscht – doch er zappelte dann nicht im Netz, sondern ging am Pfosten vorbei ins Toraus. So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten 0:0 im Kellerduell zwischen Rot-Weiß Koblenz und dem FSV Frankfurt. „Unterm Strich kann ich mit dem Punkt sehr gut leben. Zum Schluss haben wir noch zwei, drei Situationen überstehen müssen, die ein bisschen knifflig waren“, stellte Thomas Brendel, Trainer und Sportlicher Leiter des Fußballsportvereins, fest.

In der Tabelle wirkte sich das sechste Remis in dieser Saison nicht aus, der FSV bleibt nach dem drittletzten Match in diesem Jahr Vorletzter der Regionalliga Südwest. Angesichts der angespannten Personallage darf man im Osten Frankfurts froh sein, keinen weiteren Nackenschlag versetzt bekommen zu haben.

Auf die Basics konzentriert

So fielen sieben Spieler aus, darunter fünf Stammkräfte (Arif Güclü, Leonhard von Schroetter, Denis Mangafic, Jannik Sommer und Ihab Darwiche). Auf der Bank saßen neben Ersatzkeeper Kenan Mujezinovic und Routinier Thomas Konrad, der nach langer Rekonvaleszenz wieder behutsam Wettkampfpraxis sammeln soll, fünf Nachwuchskräfte mit einem Durchschnittsalter von etwas über 18 Jahren; die A-Junioren Matteo Costa und George Iorga standen erstmals im Aufgebot.

Bei dieser Konstellation überraschte es gewiss nicht, dass sich die Frankfurter wie die ebenfalls abstiegsbedrohten Koblenzer vornehmlich auf fußballerisches Basiskönnen konzentrierten. „Viele Zweikämpfe, viele lange Bälle“, sagte Brendel, kennzeichneten diesen „absoluten Fight“. Wenige Torchancen waren die fast schon logische Folge.

Der FSV konzentrierte sich auf Standardsituationen. Nach Ecke und Kopfballverlängerung gelang es Lukas Gottwalt nicht mehr, den Ball zu platzieren (14. Spielminute). Ivan Franjics Freistoß wehrte Torwart Baboucarr Gaye ab (40.), beim folgenden Eckstoß brachte Alieu Sawaneh nicht hinreichend Druck in seinen Kopfball, um Baboucarr bezwingen zu können (41.).

Die Mittelrheinländer schafften es indes nicht, Endres richtig zu prüfen, ein paar vielversprechende Aktionen blieben somit unvollendet. Trainer Heiner Backhaus gab sich nach der Partie ganz bodenständig: „Wir haben Steigerungspotenzial im letzten Drittel.“ Trotz der brisanten Lage, Koblenz hat lediglich drei Punkte mehr auf dem Konto als Frankfurt, „sind wir voll im Soll“. Wann der FSV diesen Zustand wieder mal erreichen wird, ist noch völlig unklar. Der Weg dorthin dürfte etappenreich werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare