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Saison soll im September starten

Ein Jahr ohne American Football?

  • vonKatja Sturm
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Frankfurt Universe sehen Liga-Pläne kritisch und wollen Geld zurück. Probleme mit dem Stadionbetreiber.

Mit der Saison, sagt Moritz Johannknecht in einem Facebook-Video, werde es in diesem Jahr wohl nichts werden. Dabei hat der American Football Verband Deutschland (AFVD) gerade verkündet, dass er sich mit allen Vereinen der German Football League (GFL) 1 und 2 einig sei, die Vorbereitungen auf eine Spielzeit noch in diesem Herbst aufzunehmen.

Wie das mit den Aussagen des Quarterbacks von Frankfurt Universe zusammenpasst, darauf antwortet der Geschäftsführer der Hessen, Alexander Korosek, schwammig. Es gebe Spieler, die seien gescheit genug, ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Die Situation, wie sie sich gerade darstellt, und das bis Ende Oktober geltende Großveranstaltungsverbot wiesen darauf hin, dass ein Kontaktsport wie Football noch länger nicht möglich sein wird. Dennoch verfolgt die Liga selbst ihre Pläne erst mal weiter, von September bis November Spiele auszutragen.

Die gerade erzielte Einigung besteht darin, dass die Klubs ihr Okay für die dazu erforderliche Änderung des Lizenzstatuts gegeben haben. Der genaue Entwurf dafür soll ihnen in dieser Woche vorgelegt werden. Bis 26. Juli hat dann jeder Zeit zu signalisieren, ob er am Spielbetrieb teilnehmen will oder nicht. Absteiger oder Strafen für den Nichtantritt soll es nicht geben.

Korosek selbst wartet auch noch weiter auf die Antworten zu seinen Fragen die Kaution in Höhe von 35 000 Euro und die weiteren Gebühren und Abgaben in Höhe von 15 000 Euro betreffend. Universe hat diese bereits in vollem Umfang hinterlegt, doch der Luftfahrtunternehmer vertritt die Meinung, dass Rückzahlungen schon deshalb fällig seien, weil es so oder so keine reguläre Saison geben wird. Der AFVD sieht das anders, hat Universe gegenüber jedoch erklärt, sich demnächst zu dem Thema melden zu wollen.

Vorher will der Vorjahreshalbfinalist keine Entscheidung über einen Liga-Start bekanntgeben. Es deutet allerdings wenig darauf hin, dass Universe zu den Klubs gehört, die in der Kurz-Saison auflaufen wollen. Korosek weiß von sechs der 15 Kontrahenten, die das durchaus vorhaben.

So oder so: Import-Spieler werden die Frankfurter nicht einsetzen. Das finanzielle Risiko erscheint Korosek als zu hoch; zudem könne man nicht wissen, ob die eingeflogenen Akteure überhaupt spielen dürften.

Mit dem FSV war man sich bereits einig geworden, für eine Pro-Kopf-Pauschale die Spielstätte am Bornheimer Hang nutzen zu dürfen. Allerdings nur in Verbindung mit einer festen Zusage für 2021. Diese kann man laut Korosek dem Stadionbetreiber aber nicht geben, da noch nicht feststeht, wie sich die Lage um das Virus weiterentwickelt. Dass auch Fußball-Drittligaaufsteiger 1. FC Saarbrücken mit seinen Heimspielen in der FSV-Arena gastieren will, könnte zudem das Ringen um passende Termine verschärfen.

Es bleiben demnach viele Fragen offen. „Wir warten die weiteren Schritte des Verbandes ab“, sagt Korosek. Dass, wenn es nach ihm geht, die „Men in Purple“ in diesem Jahr kein Ei mehr fliegen lassen sollten, dem widerspricht er. Sollte die Entwicklung der Pandemie es zulassen, dass es am Ende des Jahres die Möglichkeit zu einem Freundschaftsspiel gibt, würde er sich dagegen nicht verschließen.

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