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Rein ins Glück: Erling Haaland trifft nach Belieben, zweimal auch jetzt gegen Wolfsburg. dpa
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Rein ins Glück: Erling Haaland trifft nach Belieben, zweimal auch jetzt gegen Wolfsburg. dpa

Borussia

Jagdfieber in Dortmund

Dank Stürmer Erling Haaland darf der BVB wieder auf die Champions League hoffen

Erling Haaland sah hinterher keinen Grund zum Ausflippen. „Zwei Tore und drei Punkte“, schrieb der Superstürmer von Borussia Dortmund betont cool in den sozialen Netzwerken, nachdem er wieder einmal einen Galaauftritt inklusive eines 50-Meter-Sprints zum Sieg im ersten Endspiel um Champions League beim VfL Wolfsburg hingelegt hatte. Der BVB ist jetzt plötzlich wieder ganz dicht dran an der lukrativen Königsklasse, jagt Eintracht Frankfurt und die Wölfe – dank Erling Haaland.

Das war „was für Youtube“, sagte Trainer Edin Terzic, nachdem Haaland mit einem Solo über den halben Platz zum 2:0 (1:0) beim Werksklub endgültig alles klargemacht hatte: „Er hat das Spiel für uns entschieden.“

Selbst Marco Reus, bekanntlich auch nicht gerade langsam unterwegs, staunte über Rakete Haaland. „Ich habe versucht, hinterherzusprinten, aber da hat man keine Chance“, sagte der BVB-Kapitän. Und weil Haaland rechtzeitig zum finalen Showdown wieder trifft, sind die Schwarz-Gelben nach einer turbulenten Saison wieder mittendrin im Kampf um die Champions League.

Spannender könnte es vor den letzten drei Bundesliga-Spielen kaum sein: Wolfsburg auf Rang drei, Frankfurt als Vierter und die Borussia auf Platz fünf trennen nur zwei Pünktchen. Und natürlich fliegen angesichts der Millionen-Einnahmen auf der ganz großen Bühne jetzt schon ein paar verbale Sticheleien hin und her. „Wir haben eine gute Phase“, sagte Reus nach dem vierten Sieg in Serie: „Ich glaube, dass wir psychologisch im Vorteil sind.“ Und Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, fand: „Der Druck auf die anderen Mannschaften wächst, wir jagen sie.“

In Angst wollten sie in Wolfsburg und Frankfurt angesichts aber nicht verfallen. „Wir sind einen Punkt vor Dortmund und machen uns mit Sicherheit nicht in die Hosen deswegen“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic nach dem 1:3 bei Bayer Leverkusen. Auch VfL-Manager Jörg Schmadtke will nicht an ein Happy End der BVB-Aufholjagd glauben: „Wenn ich das Restprogramm der Dortmunder und unseres anschaue, dann wage ich zu bezweifeln, dass sie die zwei Punkte noch aufholen.“

Doch mit der Wucht, dieser Gier und dem unwiderstehlichen Tempo (35,99 km/h in der Spitze) eines Haaland scheint Unmögliches möglich zu werden. In seinen 41 Bundesligaspielen hat der 20-Jährige jetzt schon 38 Tore erzielt – so flink war zuvor nur HSV-Legende Uwe Seeler, der diese Marke ebenfalls im 41. Spiel erreichte. Zudem traf Haaland zum zehnten Mal in dieser Saison mindestens doppelt, alleine sechsmal in der Rückrunde – BVB-Rekord.

„Vor ein paar Wochen wurden mir permanent die Fragen gestellt: Was ist denn mit Erling los? Identifiziert er sich noch mit seiner Aufgabe? Hat es ihn beeinflusst, dass seine Berater um die Welt fliegen?“, sagte Terzic: „Jetzt hat er die passende Antwort gegeben.“ sid

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