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Frankfurt Skyliners

Im Offensivrausch

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Die Frankfurt Skyliners schlagen Bayreuth in der Basketball-Bundesliga nach furioser Leistung mit 104:86.

Laute Rapmusik dröhnte auf dem fast leeren Parkplatz der Ballsporthalle, als die Spieler der Frankfurt Skyliners von der Kabine zu ihren Autos liefen. Angeführt von Kapitän Quantez Robertson, der wie immer den musikalischen Ton angab, war die Stimmung am Samstagabend verständlicherweise ausgelassen. 104:86 hatte der hessische Basketball-Bundesligist defensiv völlig überforderte Bayreuther besiegt. Offensiv lieferten die Skyliners eines der besten Spiele der vergangenen Jahre ab. Der Ball lief wie am Schnürchen, 31 Assists (BBL-Saisonrekord) standen am Ende auf dem Statistikzettel beim zweiten Saisonsieg im sechsten Spiel. Dazu kam eine Wurfquote von knapp 64 Prozent. Es war eine Leistung, die viele den Frankfurter Korbjägern nicht zugetraut hatten. „Heute haben wir das Ergebnis aus den letzten Wochen gesehen“, freute sich Cheftrainer Sebastian Gleim, der von einem „Basketballfest“ sprach und die Fans in der Halle vermisste.

Das harte Auftaktprogramm gegen gleich vier der Top-Fünf-Teams der Liga, Berlin, München, Oldenburg und Ludwigsburg, hat Gleim immer als Chance gesehen, „besser zu werden, um es dann gegen schlagbarere Teams etwas einfacher zu haben.“ In den Spielen gegen die Topteams wurden den Skyliners ihre Schwächen gnadenlos aufgezeigt, an denen sie im Training zuletzt gearbeitet haben. Unter anderem am Zusammenspiel. Mit Erfolg.

Nach einem ausgeglichenen Start begannen die Skyliners im zweiten Viertel, das Spiel an sich zu reißen. Mittendrin auch der neue, alte Spielmacher Joe Rahon, der 20 Minuten randurfte und sieben Assists verteilte. Von ihm profitierten in erster Linie die überragenden Guards Jon Axel Gudmundsson (25 Punkte) und Matt Mobley (19), weil sie weniger Minuten spielen mussten. Center Michael Kessens kam auf 20 Zähler.

„Wenn man etwas Negatives finden wollte bei so einem Spiel, dann, dass wir defensiv noch früher helfen, noch besser als Team und im Eins-gegen-Eins verteidigen müssen“, sagte Gleim. Aber die Kritik wolle er an diesem Abend mal in der Hosentasche verschwinden lassen.

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