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Europa League

Leverkusen vor K.o.-Runde

Die TSG Hoffenheim hat zum ersten Mal die K.o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs erreicht. Auch Bayer Leverkusen kurz vor K.o.-Runde.

Die TSG Hoffenheim feierte mit seiner B-Elf eine „historische Leistung“, Bayer Leverkusens ohnehin brummende Tormaschine wird noch gefährlicher. „Wir haben Geschichte geschrieben. Das steht an erster Stelle“, sagte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß nach dem ersten Einzug der Kraichgauer in die K.o.-Runde eines Europacup-Wettbewerbs.

Ein glanzloser Arbeitssieg der zweiten Garnitur hatte genügt, um jenes Ziel zu erreichen, an dem Star-Trainer Julian Nagelsmann in seiner TSG-Amtszeit stets gescheitert war. Hoffenheim gewann 2:0 (0:0) bei Slovan Liberec und setzte seinen Siegeszug in der Europa League fort. Durch den vierten Dreier im vierten Gruppenspiel schaffte die TSG den vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde. „Es war absolut in Ordnung, wie wir das Spiel angenommen haben - auch wenn die spielerischen Glanzpunkte gefehlt haben“, kommentierte Hoeneß den Auftritt in Tschechien: „Man muss im richtigen Moment da sein. Das haben wir geschafft, wir haben die nötigen Tore erzielt.“

Christoph Baumgartner (77.) und der eingewechselte Andrej Kramaric (89., Handelfmeter) trafen für die Hoffenheimer, bei denen zahlreiche Stammkräfte nur auf der Bank saßen oder gleich ganz zu Hause geblieben waren. „Es freut mich, Teil der ersten Mannschaft zu sein, die die K.o.-Phase erreicht hat“, sagte Mittelfeldspieler Sebastian Rudy: „Das haben wir uns verdient.“ In Leverkusen fügte sich Patrik Schick nahtlos in die Tormaschine von Bayer ein. Das Vertrauen, ihn nach langen sieben Wochen Verletzungspause in der Startelf aufzubieten, zahlte der 24-Jährige bei seinem Europacup-Debüt im Leverkusener Dress prompt zurück.

Nur 29 Minuten dauerte es, bis der tschechische Nationalspieler den 4:1 (1:0)-Sieg der Werkself gegen Hapoel Be‘er Sheva und damit verbunden den riesengroßen Schritt in Richtung Europa-League-Zwischenrunde mit seinem Führungstreffer einleitete. Das gefiel auch Trainer Peter Bosz. „Das Wichtigste war, dass er wieder von Anfang an gespielt hat und sogar fast 70 Minuten gemacht hat. Er hat das gut zu Ende gespielt“, lobte der Niederländer. „Wir wussten vorher, dass er nicht 90 Minuten durchspielen kann. Von daher war es gut, wie er es gemacht hat.“

68 Minuten hatte Bosz seinem Rückkehrer nach überstandenem Muskelfaserriss gegeben. Und in diesen 68 Minuten machte Schick nicht nur aufgrund seines Tores Lust auf mehr. Der 26,5-Millionen-Transfer fand gegen extrem tiefstehende Israelis immer wieder Räume im Strafraum und kam mehrfach zum Abschluss.

„Ich bin sehr glücklich“, sagte Schick, dessen Treffer gegen den israelischen Pokalsieger jedoch nur der Startschuss gewesen sein soll: „Ich komme nach einer Verletzung zurück, und natürlich will ich jetzt noch viele Tore schießen.“ Die Konkurrenz im „kleinen Europapokal“ sollte jedenfalls gewarnt sein. Mit 14 Toren in vier Spielen ist Bayer die offensivstärkste Mannschaft der Europa League. Womöglich wird Bosz schon am kommenden Donnerstag bei OGC Nizza die Doppelspitze Schick/Alario aufbieten. (sid)

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