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Geballte Freude; Torschütze Dejan Bozic (vorne) und Kollegen feiern das Siegtor. imago images
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Geballte Freude; Torschütze Dejan Bozic (vorne) und Kollegen feiern das Siegtor. imago images

Heißstartfür den OFC

  • VonChristian Düncher
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Kickers Offenbach zeigt vor 4500 Fansein vielversprechendes Saisondebüt

Tolle Stimmung, verdienter Sieg gegen einen starken Gegner und das auch noch durch einen eingewechselten Zugang – klingt nach einem nahezu perfekten Auftakt. Sreto Ristic gab aber den Mahner. Während seine Spieler nach dem 1:0 (0:0) gegen den FC Homburg erschöpft, aber glücklich den Jubeltanz vor der Stehtribüne und danach die Ehrenrunde genossen, war der Trainer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach um eine sachliche Einordnung bemüht.

Sein Team habe noch Luft nach oben, betonte der OFC-Coach, der dennoch viel Positives gesehen hatte. Beispielsweise des gelungene Debüt von Dejan Bozic. Der Zugang vom SV Meppen wurde Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt und erzielte keine drei Minuten später mit seiner zweiten Aktion den Siegtreffer (68.). Der gebürtige Offenbacher Daniel Di Gregorio hatte sich bei einem langen Pass von Tunay Deniz verschätzt und Bozic freie Bahn. An seinen Schuss aus 16 Metern kam FCH-Torwart David Salfeld zwar noch dran, aber der Ball flog in hohem Bogen ins Tor. 1:0 und zugleich die Entscheidung.

Er habe eine Idee gehabt und letztlich „alles richtig gemacht“, kommentierte Ristic seine Einwechslung. „So wird es aber nicht immer laufen. Wir freuen uns, dass alles geklappt hat und wir mit 4500 Fans feiern können.“ In den Worten des 45 Jahre alten Ex-Profis schwang dabei Erleichterung mit. Zumal er vor dem Spiel einige Bedenken hatte. Ihn beschäftigte vor allem die Frage, wie man bei der Rückkehr der Fans sowie hochsommerlichen Temperaturen gegen einen starken Gegner „nicht überpacet, aber trotzdem das Spiel kontrolliert“. In der Anfangsphase sei das sehr gut gelungen, so Ristic. Sein Gegenüber Timo Wenzel stimmte zu. „Wir haben zu Beginn dem enormen Druck standgehalten, waren aber nach 15 bis 20 Minuten gut drin im Spiel. In der zweiten Hälfte mussten wir dann ebenfalls die ersten zehn Minuten überstehen. Durch einen individuellen Fehler fiel leider das 0:1.“

Entscheidende Wechsel

Angetrieben von den Fans setzten die Kickers, bei denen drei Neuzugänge in der Startelf standen (Jayson Breitenbach, Osarenren Okungbowa und Lucas Hermes), den Gegner in dessen Hälfte fest. Ein artistischer Versuch von Hermes (mit dem Rücken zum Tor, drüber) blieb jedoch zunächst die einzige Torchance. Homburg war zumeist durch Markus Mendler (Zugang aus Saarbrücken) gefährlich. Erst schoss er übers Tor (28.), einen weiteren Versuch blockte OFC-Innenverteidiger Malte Karbstein in letzter Sekunde per Grätsche (30.). Die größte Chance der ersten Hälfte hatten die Kickers. Serkan Firat wurde rechts von Breitenbach freigespielt und passte in den Rücken der Abwehr zu Hermes, der aus elf Metern frei zum Schuss kam, jedoch genau auf Selfeld zielte (39.). Kurz darauf köpfte Okungbowa nach einer Freistoßflanke von Tunay Deniz knapp übers Tor (41.).

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Kickers zunächst das bessere Team, ohne richtig gefährlich zu werden. Dann wechselte Ristic („Mit jedem Spieler, den wir nachlegen, wollen wir das Niveau steigern“) Bozic und Elsamed Ramaj (VfB Lübeck) ein, zwei Akteure, die zuletzt in der dritten Liga spielten. Homburg, das auf fünf potenzielle Stammkräfte verzichten musste, hatte derweil vor allem für die Offensive kaum Alternativen. Das war letztlich mitentscheidend. Der OFC muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, das 2:0 versäumt zu haben.

Ristic zeigte sich dennoch zufrieden: „Sehr erfreulich ist der körperliche Zustand der Mannschaft, die bis zur letzten Minute alles gegeben hat. In der einen oder anderen Szene hatten wir aber auch Glück.“ So kratzte Torhüter Stephan Flauder kurz vor dem Ende einen Freistoß von Mendler aus dem Winkel: „Ich habe mich lang gemacht“, sagte der ohnehin schon 1,97 Meter lange Schlussmann.

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