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Corentin Tolisso (Mitte), hier im Kreise seiner Münchner Mitspieler, macht Negativschlagzeilen.
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Corentin Tolisso (Mitte), hier im Kreise seiner Münchner Mitspieler, macht Negativschlagzeilen.

Corentin Tolisso

Heiß gestochen

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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Das Verhalten des Profis Corentin Tolisso geht unter die Haut - Entschuldigung und Strafe folgten auf dem Fuß.

Natürlich hat sich Corentin Tolisso hinterher entschuldigt, via Twitter, pflichtschuldigst nennt man das, vermutlich hat jemand dem Franzosen den Text geschrieben. Und bestimmt wird das nie, nie mehr vorkommen.

Natürlich haben die Bayern erwartungsgemäß empört reagiert, es werde „eine empfindliche Geldstrafe“ geben, weil das Vergehen „nicht zu tolerieren“ sei, zürnte Boss Karl-Heinz Rummenigge, ein „No-Go“ sei das schließlich, sagte Trainer Hansi Flick.

„Never give up“, sagte Cristian Marin.

Cristian Marin ist der Grund für die ganze Aufregung. Im Brotberuf ist der Mann Tätowierer, er sticht für das im spanischen Murcia beheimatete Studio „Ganga Tattoo“, und in der Szene gilt er als Künstler. Ihn ließ Tolisso, aktuell mal wieder verletzter Mittelfeldspieler des FC Bayern München, in der vergangenen Woche einfliegen für eine erste - von offenbar mehreren - Session. Der französische Nationalspieler brauchte ein neues Tattoo auf der linken Schulter, da schien es ihm eine gute Idee, den Maestro an der Nadel darum zu bitten - und das Ganze zu filmen und online zu stellen. Alles ohne Abstand und ohne Maske, versteht sich.

Das ist jetzt schon ein bisschen sehr dreist. Und zeigt eigentlich, was Corentin Tolisso von den allen Hygieneregeln und allen Appellen der DFL nach strikter Einhaltung dieser Vorgaben hält: nicht viel. Er macht sein egoistisches Ding. Und der Mann ist ja nun wirklich kein dummer Junge mehr, mit 26 Jahren sollte man zumindest diesen Funken Verantwortung besitzen, und auch reflektieren können, dass es ein Privileg ist, wonach bestens entlohnte Kicker ihrem Beruf nachgehen können, während draußen das Leben still gelegt ist. Und sich die Kollegen Martinez und Goretzka just infiziert haben.

Aber Tolisso ist ja nicht allein. Matheus Cunha von Hertha glaubte, ebenfalls nicht ohne neue Stiche auszukommen. Breel Embolo geht auf Partys, Amine Harit in Shisha-Bars, Jadon Sancho fliegt nach England. Man kann nur den Kopf schütteln.

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