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Handball

Glückslose in Gizeh

Deutsche Handballer erwischen für die WM 2021 in Ägypten eine leichte Gruppe.

Die opulente Show vor beeindruckender Kulisse, das plausible Anti-Corona-Konzept des Gastgebers Ägypten – und dann vor allem die drei Glückslose: Alfred Gislason saß vor seinem Rechner im heimischen Wendgräben und lächelte nach der WM-Auslosung. „Das ist eine sehr schöne Gruppe“, sagte der Bundestrainer der deutschen Handballer, der heute 61 Jahre alt wird. Ungarn sowie die beiden Neulinge Uruguay und Kap Verde heißen die deutschen Vorrundengegner bei Gislasons Turnierpremiere als DHB-Coach im Januar – besser hätte es aus deutscher Sicht kaum laufen können.

Ungarn, sagte Gislason in einer Liveschalte bei Sportschau.de, habe zuletzt eine starke EM (Platz 9) gespielt. „Uruguay und Kap Verde kenne ich noch nicht“, sagte der Isländer nach der Ziehung auf dem Plateau der Pyramiden von Gizeh. Die Bilder vom gigantischen Feuerwerk über der Sphinx rundete den gelungenen Abend ab. „Ich bin mir sicher, dass es die Ägypter sehr, sehr gut machen werden“, sagte Gislason, der die WM nach monatelangem Corona-Stillstand kaum erwarten kann.

Die sportliche Marschroute gab anschließend DHB-Präsident Andreas Michelmann aus, der als einziger deutscher Verbandsvertreter der Auslosung vor Ort beiwohnte: „Bei allem Respekt vor Kap Verde und Uruguay: Wir müssen das Schlüsselspiel gegen Ungarn gewinnen, wenn wir in der Hauptrunde eine gute Ausgangsposition haben wollen.“

Doch nicht bloß die sportliche Aussicht löste beim DHB Zufriedenheit aus. Das Hygiene- und Gesundheitskonzept überzeugte. „Ich denke, dass sie die Maßnahmen mit den Kontrollen super hinkriegen werden“, sagte Gislason. Maskenpflicht überall abseits des Spielfelds, Corona-Tests im 72-Stunden-Rhythmus, Quarantänebereiche in den Hotels: Eine Blase rund um die Teams soll einen reibungslosen Ablauf sicherstellen. Zudem wird es eine strikte Fanbeschränkung auf 25 bis 30 Prozent der Hallenauslastung geben.

Beim näheren Betrachten des Tableaus scheint der Weg bis ins angestrebte Viertelfinale geebnet. In der Hauptrunde sind Europameister Spanien sowie Tunesien, Brasilien und Wildcard-Inhaber Polen potenzielle Gegner – allesamt lösbare Aufgaben. Zu Duellen mit Ex-Weltmeister Frankreich oder WM-Finalist Norwegen kann es erst in der Runde der besten Acht kommen. Gespielt wird das Mammutturnier vom 14. bis 31. Januar in vier ägyptischen Städten. (sid)

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