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Gestocher um den Ball: Sjöke Nüsken (li.) und Fridolina Rolfö (VfL Wolfsburg). hübner
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Gestocher um den Ball: Sjöke Nüsken (li.) und Fridolina Rolfö (VfL Wolfsburg). hübner

DFB-Finale

Gerneralprobe zum Lernen

Eintracht-Frauen wollen aus 2:3-Niederlage die richtigen Schlüsse für das DFB-Finale ziehen

Aus einer Niederlage etwas Positives zu ziehen, fällt nicht immer leicht. Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt dürften damit jedoch nach dem 2:3 (0:2) im Bundesligaduell gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag keinerlei Schwierigkeiten gehabt haben. Die Begegnung mit dem Titelverteidiger zeigte ihnen auf, wie sie gegen diesen am 30. Mai im Pokalfinale von Köln keinesfalls auftreten sollten: mit zu viel Respekt. Aber auch, dass eine Überraschung, wie sie im Fußball bei Cup-Entscheidungen öfter vorkommt, möglich werden kann, sobald das eigene Team mit vollem Einsatz und Moral darum kämpft.

Die Elf von Trainer Niko Arnautis zeigte während der Generalprobe für das Endspiel zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Das erste war von Nervosität und unangebrachter Zurückhaltung geprägt. Selbst die bisher so überzeugende Nationaltorhüterin Merle Frohms, die nach kurzer verletzungsbedingter Pause wieder zwischen den Pfosten stand, schien verunsichert. Der Pausenrückstand des Tabellensechsten durch Treffer von Fridolina Rolfö bereits in der zweiten Minute und Ewa Pajor (31.) war nach einem bis dahin verunglückten Auftritt mit zahlreichen Ballverlusten in jeder Hinsicht verdient und hätte angesichts des druckvollen Spiels der Niedersächsinnen durchaus höher ausfallen können.

Aus der Kabine kamen die Hessinnen wie verwandelt. Lara Prasnikar sorgte nach drei Minuten für den Anschluss, und die Eintracht hechelte nicht mehr so deutlich wie zuvor hinter den Wölfinnen her. Kapitänin Tanja Pawollek dämpfte die aufkeimenden Hoffnungen zwar erheblich durch ein Eigentor zum 1:3 ohne größere Bedrängnis (56.). Laura Freigang reagierte darauf aber im Gegenzug mit entschlossenem Trotz, als sie ihren 17. Saisontreffer im zweiten Versuch versenkte. In der 90. Minute verhinderte bei einem Schuss der eingewechselten Alexandra Johannsdottir allein die Latte das Remis, das den gleichzeitig in Leverkusen siegreichen Münchnerinnen den vorzeitigen Titelgewinn beschert hätte.

„Wir waren dran, das hat man gesehen“, sagte Freigang. Das „pushe“ jetzt auch für die nächste und entscheidende Begegnung mit den Favoritinnen. „Wir können Tore schießen gegen sie“, sagte die 23-Jährige. „Wir werden sie beim nächsten Mal besser zu verhindern wissen.“

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