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Höher, schneller, stärker – GEMEINSAM: Das neue Olympische Motto.
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Höher, schneller, stärker – GEMEINSAM: Das neue Olympische Motto.

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Gemeinsam stark

  • VonArmin Gibis
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Künftig heißt das Olympische Motto: Höher, schneller, stärker – GEMEINSAM. Klingt durchaus überzeugend. Doch schwieriger als einen Slogan zu kreieren, ist seine Verwirklichung.

Es ist immer so eine Sache mit guten Vorsätzen. Sagen wir mal: abnehmen, Rauchen aufhören, häufiger Sport treiben. Sie sind alle schnell gefasst. Aber mit der nachhaltigen Umsetzung im Alltag hapert es dann meistens. Ähnlich verhält es sich mit einem Motto. Das mag sich prägnant und schlüssig anhören. Nur wird es oft sehr mühselig, wenn den Worten Taten folgen sollen. Eine Ausnahme macht da Olympia. Seine Gründerväter haben Ende des vorletzten Jahrhunderts das sportive Streben im Zeichen der fünf Ringe in den Dreiklang gegossen: citius, altius, fortius - höher, schneller, stärker. Sicher nicht bestreiten lässt sich, dass diese Formel, vorgeschlagen von Pierre de Coubertin, ziemlich passend das Leistungsprinzip beschreibt, das den Medaillenkampf seit anno 1896 prägt.

Thomas Bach, der nicht immer unumstrittene Präsident des fast immer umstrittenen Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ist nun 125 Jahre später auf die Idee gekommen, den Leitspruch um ein Wort zu ergänzen. Künftig heißt es also: Höher, schneller, stärker – GEMEINSAM. Die gute und effektvolle Absicht der Marke Bach ist natürlich klar erkennbar.

In der Welt von heute soll nicht nur das unbedingte Leistungsdenken obwalten. Ebenso wichtig ist die Gemeinsamkeit im sportlichen Wettstreit, die Solidarität auch unter Rivalen und Rivalinnen. Das neue olympische Ziel lautet daher: gemeinsam stark zu sein. Klingt durchaus überzeugend. Doch wie gesagt: Weitaus schwieriger als einen Slogan zu kreieren, ist seine Verwirklichung.

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