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Hadert mit den Ausfällen: OFC-Trainer Sreto Ristic.
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Hadert mit den Ausfällen: OFC-Trainer Sreto Ristic.

Kickers Offenbach

Gedrückte Stimmung

  • VonChristian Düncher
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Vor den wegweisenden Duellen triff die Offenbacher Kickers das Verletzungspech hart.

Der Oktober ist für den Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach bisher ein goldener Monat: Vier Siegen aus vier Spielen bei 13:1 Toren. Trotz der starken Bilanz herrscht aber beim OFC eine gedrückte Stimmung. In den letzten acht Punktspielen des Jahres, in denen der Tabellenfünfte gegen die Konkurrenten TSV Steinbach Haiger (3.), FC Homburg (6.), SV Elversberg (2.) sowie SSV Ulm 1846 (4.) spielt, werden nämliche wohl drei Leistungsträger fehlen. Bei einem ist sogar schon klar, dass er diese Saison nicht mehr auf den Platz zurückkehren wird.

Sreto Ristic wirkte geradezu niedergeschlagen, als er am Freitagabend den 4:0-Heimsieg gegen den VfB Aalen kommentierte. Der hohe Sieg verkam fast zum Randaspekt. Man sei „enttäuscht“ darüber, „was uns passiert“, sagte der OFC-Trainer. Das sei „schon bitter“ und „trifft uns hart“. Die Rede war von den jüngsten Verletzungen, die Ristic „gravierend“ nannte – zumal sie Stammkräfte betreffen. „Das sind brutal wichtige Spieler für uns“, sagte der Trainer mit Blick auf Malte Karbstein, Moody Chana und Elia Soriano.

Innenverteidiger Karbstein fehlt seit Mitte September wegen einer Sehenentzündung im Oberschenkel. „Es gibt noch kein Datum“, antwortete Ristic auf die Frage, wann der 23-Jährigen wieder zur Verfügung stehe. Geschäftsführer Thomas Sobotzik stellte klar, dass mit dem Abwehrspieler „sicher nicht“ in den nächsten zwei bis drei Wochen zu rechnen sei. „Es kann auch sein, dass es länger dauert.“ Karbsteins Ausfall fiel bisher nicht ins Gewicht, da sich Chana als gleichwertiger Ersatz erwies. Aber nur bis Freitagabend. Beim Aufwärmen vor der Partie gegen Aalen riss sich Chana die Achillessehne. „Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir mit ihm diese Saison nicht mehr planen können“, sagte Sobotzik.

Elia Sorianio ist gebeutelt

Zu allem Überfluss zog sich auch noch Stürmer Elia Sorianio gegen Aalen eine schwere Knieverletzung zu. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. „Ich will das Wort nicht in den Mund nehmen“, sagte Ristic. Es wäre Sorianos dritte Verletzung dieser Art und würde für den 32-Jährigen, der zuletzt viermal in Folge getroffen hatte, vielleicht das Karriereende bedeuten. Es bestehe aber noch die Hoffnung, dass es ihn nicht so schlimm erwischt hatte, so Sobotzik. Eine MRT-Untersuchung soll am Montag Gewissheit bringen. Aber auch eine Kapselverletzung oder Zerrung hätte eine mehrwöchige Pause zu Folge.

„Uns fallen drei absolute Leistungsträger weg“, klagte der Geschäftsführer. Kurzfristig, also auch in der Partie am Dienstag (19 Uhr) beim Drittletzten FC Gießen, der ein 1:1 bei der SV Elversberg holte, müsse man „als Mannschaft noch enger zusammenrücken“, so Sobotzik. „Perspektivisch ist klar, dass wir, falls uns zwei etatmäßige Innenverteidiger nicht zu Verfügung stehen, schauen müssen, dass wir noch mal tätig werden, falls der Markt etwas hergibt.“

Gegen Aalen war der als Sechser geholte Okungbowa in die Innenverteidigung gerückt. Er machte bereits den Großteil seiner Drittligaspiele für Lübeck im Abwehrzentrum. Ansonsten ist nur noch ein etatmäßiger Innenverteidiger im Kader: der erst 18 Jahre alte Enes Zengin.

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