1. Startseite
  2. Sport

Galaxy und Universe verlieren

Erstellt:

Von: Katja Sturm

Kommentare

Kein guter Sonntag für die Frankfurter Footballer.

Es war ein hochspannender Krimi, der sich am Sonntagabend im Duisburger Stadion abspielte. Aber aus Sicht der Galaxy fehlte das Happyend. Mit 21:23 (9:13) verloren die Footballer aus Frankfurt ihr Gastspiel bei Düsseldorf Rhein Fire. Die Ambitionen des Titelverteidigers auf den Einzug ins Playoff-Halbfinale der European League of Football (ELF) haben einen herben Dämpfer abbekommen.

Galaxy-Headcoach Thomas Kösling bleibt dennoch zuversichtlich, das Ruder mit seinem Team noch herumreißen zu können, auch wenn man es jetzt nicht mehr allein in der Hand habe. Extrem wichtig und entscheidend dafür könnte der direkte Vergleich mit den Tirol Raiders sein. Die Österreicher, die in der Central Conference als Zweiter vor der drittplatzierten Galaxy stehen, gastieren am nächsten Sonntag (15 Uhr) im Stadion am Bornheimer Hang. Das erste Aufeinandertreffen mit Innsbruck hatten die Hessen im Juli mit 17:23 verloren.

Die Begegnung mit Rhein Fire war aus Sicht Köslings „ein für uns sehr typisches Spiel“. Wieder einmal leisteten sich seine Männer zu viele Fehler und gerieten nach einer 3:0-Führung durch ein Field Goal von Kicker Ryan Rimmler im ersten Quarter im zweiten Abschnitt in Rückstand. 9:20 stand es aus Sicht der Lilanen bereits im dritten Durchgang, als ihr ungebrochener Kämpferwille endlich belohnt wurde und sie im finalen Abschnitt kurz vor Schluss mit 21:20 vorne lagen. „Beim letzten Touchdown dachten wir schon, wir schaffen das“, sagte Kösling. Doch ein Field Goal auf der anderen Seite in letzter Sekunde brachte eine erneute Wende und stattdessen die Hausherren zum Jubeln. Vor mehr als 12 000 Zuschauenden auf der Tribüne, bisheriger Rekord bei einem Gruppenspiel der zwei Jahre alten Europa-Liga und sicher auch den noch aus der NFL Europe bekannten Namen der beiden Rivalen zu verdanken, verwandelte Rene Hansen aus 43 Yards den entscheidenden Versuch.

Die Footballer von Frankfurt Universe haben derweil ihre allerletzte Chance, der Relegation in der German Football League (GFL) noch zu entkommen, vergeben. Der Tabellenletzte der Südstaffel verlor am Sonntag in der eigenen Spielstätte am Bornheimer Hang seine zweite Begegnung mit dem Hessenrivalen Marburg Mercenaries mit 7:42 (7:28). Die letzte Auswärtsfahrt am Samstag zu den zweitplatzierten Munich Cowboys hat keinerlei sportliche Bedeutung mehr für die Gäste vom Main. Im Duell gegen den Abstieg treffen sie auf den besten Zweitligisten aus dem Süden. Dort führen aktuell die Ingolstadt Dukes die Rangliste an.

Auch interessant

Kommentare