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Christus-Statue, Zuckerhut und Copacabana: Das ist Rio de Janeiro. Foto: Marcelo Sayao
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Christus-Statue, Zuckerhut und Copacabana: Das ist Rio de Janeiro. Foto: Marcelo Sayao

Die zwölf Spielorte der WM 2014 in Brasilien

Die Fußball-WM in Brasilien wird 2014 in zwölf Städten ausgetragen. Die Spielorte liegen zum Teil über 4000 Kilometer auseinander, wie etwa Rio de Janeiro und Manaus.

Die Fußball-WM in Brasilien wird 2014 in zwölf Städten ausgetragen. Die Spielorte liegen zum Teil über 4000 Kilometer auseinander, wie etwa Rio de Janeiro und Manaus.

ist seit 1960 Hauptstadt und zählt 2,6 Millionen Einwohner. Die Präsidentin und der Kongress haben dort ihren Sitz. Bekannt ist die «Reißbrett-Stadt» durch die moderne Architektur Oscar Niemeyers. Herausragend sind die Kathedrale, der Präsidentenpalast Palácio do Planalto und auch das Außenministerium. Brasília ist UNESCO-Weltkulturerbe.

ist mit über sechs Millionen Einwohnern nach São Paulo die zweitgrößte Stadt Brasiliens und wird zurecht auch «Cidade Maravilhosa» (Wunderbare Stadt) genannt. Markenzeichen der früheren Hauptstadt sind der Karneval, der Zuckerhut, die Christus-Statue und der legendäre Copacabana-Strand.

ist die Hauptstadt des Bundesstaates Minas Gerais und hat rund 2,4 Millionen Einwohner. Die Stadt ist das drittgrößte Wirtschaftszentrum des Landes und liegt auf einer Höhe von rund 850 Metern, umgeben von den Bergen der «Serra do Curral». Besucher können sich auf die gute, aber etwas schwere Mineiro-Küche freuen, vor allem der Käse ist legendär. Die Temperaturen liegen im Juni/Juli etwa zwischen 13 und 25 Grad.

liegt im Nordosten Brasiliens, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Ceará und hat rund 2,4 Millionen Einwohner. Mit seinen kilometerlangen Sandstränden steht die Stadt bei Touristen hoch im Kurs. Allerdings ist der Nordosten auch das «Armenhaus» des Landes, was man auch in Fortaleza merkt. Es ist die brasilianische Stadt, die Europa am nächsten liegt - bis Lissabon (Portugal) sind es «nur» rund 5600 Kilometer.

ist ein Hafenort am Atlantik im Nordosten Brasiliens und die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco. Die Metropole zählt rund 1,5 Millionen Einwohner, wird von zahlreichen Kanälen durchzogen und pittoresken Brücken geschmückt, weshalb die Stadt den Beinamen «Venedig von Brasilien» trägt.

gilt als die «afrikanischste Stadt» Brasiliens wegen des hohen Anteils an afrikanischstämmiger Bevölkerung. Die Küche ist legendär und scharf, die Strände atemberaubend schön und der bunte Straßenkarneval weltberühmt. Salvador ist die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia und zählt knapp 2,7 Millionen Einwohner.

, die mit rund elf Millionen Einwohnern größte Stadt Südamerikas, ist das Herz der brasilianischen Wirtschaft. Über 12 Prozent des nationalen Bruttoinlandsproduktes werden in der Metropole erwirtschaftet. In São Paulo ist Lateinamerikas größte Börse, die Bovespa, ansässig. Die 1554 von Jesuiten gegründete Stadt hat gigantische Ausmaße und mit sieben Millionen Fahrzeugen auf den Straßen ebensolche Staus. São Paulo richtet in Interlagos den Formel-1-Grand-Prix von Brasilien aus.

liegt auf über 900 Meter Höhe. Die Stadt im Süden Brasiliens zählt rund 1,8 Millionen Einwohner und steht wegen ihres öffentlichen Nahverkehrssystems im Ruf, eine der umweltfreundlichsten Städte des Landes zu sein. Es zirkulieren 28 Meter lange Busse, die Platz für bis zu 250 Passagiere bieten. Das Klima ist eher gemäßigt. Im brasilianischen Sommer (Dezember-Februar) kann es deutlich über 30 Grad heiß werden. Im Winter werden auch schon mal leichte Minus-Grade erreicht.

liegt im Bundesstaat Amazonas und ist durch den Film «Fitzcarraldo» mit Klaus Kinski auch auf der Leinwand legendär geworden. Die Dschungel-Stadt am Rio Negro ist mit über 1,8 Millionen Einwohnern eine riesige Metropole. Reich wurde die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts durch den Kautschukboom, der auch den Bau des Teatro Amazonas ermöglichte, das durch sein jährliches Opernfestival bekannt ist. Manaus ist eine Freihandelszone. BMW baut dort seit 2010 Motorräder.

ist mit «nur» rund 560 000 Einwohnern die kleinste WM-Stadt. Sie liegt im zentralen Westen Brasiliens und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso. Das Klima ist tropisch-heiß, in den Sommermonaten steigen die Temperaturen oft auf über 40 Grad, im WM-Monat Juni/Juli regnet es wenig und die Temperaturen schwanken zwischen 15 und 30 Grad.

ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort des Landes. Die 1,4-Millionenstadt gilt als «Capital dos Gaúchos» - die Hauptstadt der Gaúchos, wie Brasilianer aus dem Süden gerne genannt werden. Im Bundesstaat Rio Grande do Sul, dessen Zentrum Porto Alegre ist, ist die Landwirtschaft, vor allem Viehzucht, stark. Legendär sind die «Churrascarias», die Grillrestaurants, die brasilianisches Rindfleisch am Spieß servieren.

liegt am Atlantik und ist neben Fortaleza und Recife der dritte WM-Spielort im Nordosten Brasiliens. Die Stadt zählt rund 820 000 Einwohner und ist wegen seiner Atlantikstrände und den Dünen beliebtes Urlaubsziel. «Natal» - auf deutsch: Weihnachten - wurde am 25. Dezember 1599 von den portugiesische Kolonisatoren gegründet. (dpa)

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