FSV Frankfurt

Zu viel verballert

  • vonMarkus Katzenbach
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Der FSV Frankfurt patzt gegen Koblenz – und Trainer Thomas Brendel ist angefressen.

Es war nicht mehr lange zu spielen, da hatte der junge Mischa Häuser die große Gelegenheit, doch wenigstens noch einen Punkt für seinen FSV Frankfurt mitzunehmen. Frei vor dem Tor der TuS Rot-Weiß Koblenz aber scheiterte der eingewechselte 20-Jährige wie zuvor der eine oder andere Teamkollege am Koblenzer Schlussmann Baboucarr Gaye, kurz danach war Schluss – und Thomas Brendel bedient: „Es ärgert mich, dass wir uns das kaputt machen, was wir uns in den ersten Wochen aufgebaut haben“, bekannte der Cheftrainer und Sportliche Leiter nach der 0:1 (0:1)-Niederlage beim bisherigen Tabellenletzten der Fußball-Regionalligist Südwest.

„Wir waren viermal allein vor dem Tor, kriegen den Ball aber nicht über die Linie, und kassieren dann ein Tor aus einer eigentlich ungefährlichen Situation“, haderte Trainer Brendel. Valdrin Mustafa gelang in der 48. Spielminute der einzige Treffer des gestrigen Spiels. Chancen, das zu ändern, gab es für die Frankfurter auch ohne die angeschlagenen Offensivkräfte Muhamed Alawie und Ihab Darwiche genug.

Kurz vor der Pause schon hatte Torwart Gaye den Schuss von FSV-Akteur Denis Mangafic an die Latte abgewehrt, und als Fabian Burdenski den Abstauber drückte, stand er für Schiedsrichterin Karoline Wacker im Abseits. Blöd gelaufen.

Später vergaben Arif Güclü und Emir Muhic noch weitere beste Gelegenheiten für die Bornheimer zum Ausgleich. „Jetzt müssen wir gegen Pirmasens und Walldorf punkten“, forderte Thomas Brendel. Möglich ist das allemal.

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