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WM 2022: Massenschlägerei zwischen englischen und walisischen Fans auf Teneriffa

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Von: Johannes Skiba

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Im Vorfeld des Gruppenspiels zwischen England und Wales bei der WM 2022 kam es auf der Urlaubsinsel Teneriffa zu Auseinandersetzungen der rivalisierten Fans.

Doha/Playa de las Americas – Die sportliche Rivalität zwischen England und Wales hat erst seit einigen Jahren auch im Fußball an Bedeutung gewonnen. Zuvor stand das Duell vor allem beim Rugby im Mittelpunkt. Das Duell in der Gruppenphase bei der WM 2022 war entsprechend gespannt und emotionsgeladen erwartet worden.

Auf Teneriffa kam es im Vorfeld zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern. Mehr als 2500 Fans aus England und Wales verfolgen die WM auf der Urlaubsinsel wie Reuters berichtete. Am Freitag (25. November) kam es auf einer Partymeile zu den unschönen Szenen zwischen den Anhängern beider Fußballnationen.

Barnsley, England, 24th November 2021. A Swansea City fan is seen wearing a welsh flag during the Sky Bet Championship m
Ein Fußballfan mit einer Wales-Fahne © Parkin/imago

WM 2022: Wales strebt Namensänderung an

Die spanische Polizei hatte zum Aufeinandertreffen bei der WM 2022 das Sicherheitsaufkommen verstärkt, um eine weitere Massenschlägerei zu verhindern. Während der Begegnung am Dienstag (29. November) blieb es dann ruhig. Rein sportlich hatte Wales kaum eine Chance. Durch einen Doppelpack von Marcus Rashford und ein Tor von Phil Foden siegte England gegen Wales und besiegelte damit das WM-Aus des kleinen Bruders.

Dies könnte auch das letzte Duell zwischen England und Wales gewesen sein – zumindest rein namentlich. Denn die Waliser streben für die nächste WM eine Umbenennung in Cymru an. Die Hervorhebung des walisischen Wortes für Wales unterstreicht die Bemühung die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen – auch auf sportlicher Ebene.

WM 2022: England im Achtelfinale

Für Wales endete die WM 2022 also mit dem Aus in der Gruppenphase. Bei der einzigen vorherigen Teilnahme 1958 in Schweden schied das Team gegen den späteren Weltmeister Brasilien aus. Torschütze dieser Partie war der damals 17-jährige Péle mit seinem ersten WM-Tor überhaupt. England wiederum trifft im Achtelfinale am Sonntag (4. Dezember) auf den Senegal, die sich im entscheidenden Duell gegen Ecuador durchsetzen konnten. Trotz des frühen WM-Aus könnten die Südamerikaner zukünftig allerdings zum Dauergast bei der WM werden.

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