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WM 2022: Skandal-Schiedsrichter sorgt für Lacher bei Fans

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Von: Johannes Skiba

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Auch die Schiedsrichter machen bei der WM 2022 auf sich aufmerksam. Neben üppiger Nachspielzeit, fällt auch ein Referee aus Sambia auf.

Doha - Am Mittwochabend (23.11.) siegte Belgien bei der WM 2022 in Katar knapp und verdient mit 1:0 gegen Kanada. Neben den belgischen Spielern um Topstar Kevin de Bruyne zog ein anderer Akteur des Abends die Aufmerksamkeit auf sich. Viele Fans und Zuschauerinnen und Zuschauer erinnerten sich an das Gesicht des Schiedsrichters des Abends, Janny Sikazwe aus Sambia. Doch warum ist der Referee so bekannt?

Beim Afrika-Cup im Januar 2022 pfiff der FIFA-Schiri die Partie zwischen Mali und Tunesien gleich zweimal zu früh ab. Sein erster Fehler unterlief ihm damals nach 85 Minuten. Einige Spieler machten den 42-Jährigen auf seinen Fehler aufmerksam. Dann wurde zunächst weitergespielt. Doch nach 89:45 Minuten blies Sikazwe erneut viel zu früh zum Schlusspfiff. Das Kuriosum ging und die Welt. Der Sambier wurde nun bei der WM wiedererkannt.

Qatar: Belgium vs Canada AR-RAYYAN, 23-11-2022 Ahmad Bin Ali Stadium, World Cup 2022 in Qatar game between Belgium and C
Schiedsrichter Janny Sikazwe und Fußballstar Kevin de Bruyne im Spiel zwischen Belgien und Kanada bei der WM 2022 in Katar. © Sipa/imago

WM 2022: Sikazwe mit keiner guten Leistung

Nach der Partie beim Afrika-Cup konnte Sikazwe nur mit der Hilfe von Sicherheitskräften denn Innenraum des Stadions verlassen. Tunesien lag zum Ende mit 0:1 zurück, protestierte sowohl verbal in unmittelbarer Nähe des Schiedsrichters als auch im Nachhinein mit einem formalen Protest beim afrikanischen Kontinentalverband CAF – ohne Erfolg.

Auch wenn Sikazwe das WM-Spiel zwischen Belgien und Kanada regelkonform beendete, ließ die Leistung des Schiedsrichtergespanns zu wünschen übrig. So entschied der Referee zunächst zurecht auf Elfmeter nach Videobeweis für die Kanadier. Im Anschluss verweigerte er jedoch gleich zwei weitere Elfmeter nach recht klaren Situationen.

Ex-Schiri Gräfe: FIFA mit falschen Schiedsrichteransetzungen bei WM 2022

Kritik gab es indes vom ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe via Twitter, der die FIFA dafür kritisierte, dass noch kein Referee der „One-Love“-Nationen bei der WM in Katar zum Einsatz kam. Wenn man „nach politischen Gesichtspunkten“ Schiedsrichter auswähle, kämen Leistungen wie bei Belgien gegen Kanada zustande. Dies gälte laut Gräfe in jedem Bereich, „wenn man nicht nach Leistung geht.“ Zuletzt kam es durch das Verbot der „One-Love“-Kapitänsbinden durch die FIFA zum Eklat.

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