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Vor WM 2022: Innenverteidiger will sich zurück ins DFB-Team kämpfen

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Von: Melanie Gottschalk

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Hansi Flick wird schon bald den DFB-Kader für die WM 2022 in Katar benennen.
Hansi Flick wird schon bald den DFB-Kader für die WM 2022 in Katar benennen. © Sven Hoppe/imago

Schon bald wird Hansi Flick den finalen Kader für die WM 2022 bekannt geben. Bis dahin kämpft noch ein aussortierter Spieler um seine Rückkehr.

Frankfurt – In weniger als drei Monaten beginnt die WM 2022 in Katar. Bundestrainer Hansi Flick wird in Kürze seinen Kader benennen, einige Tickets sind schon fest vergeben, doch ein paar Plätze sind noch frei. Für aussortierte Spieler gibt es also noch eine Chance, sich in den Blickpunkt des Bundestrainers zu spielen.

Einer von ihnen ist Robin Koch. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger hat den Kampf um einen Platz im DFB-Team nämlich noch nicht aufgegeben. „Für mich ist das ein großes Ziel: Ich will so schnell wie möglich zurück zum DFB, zur Nationalmannschaft“, sagte er im Kicker-Interview.

Robin Koch kämpft um Rückkehr ins DBF-Team

Unter Flick kam der Innenverteidiger von Leeds United noch nicht zum Einsatz, das letzte seiner bisher acht Länderspiele für das DFB-Team bestritt er im Juni 2021 beim 1:1 im Freundschaftsspiel in Dänemark. Bei der EM im vergangenen Jahr stand Koch zwar im deutschen Aufgebot, wurde vom damaligen Bundestrainer Joachim Löw aber nicht eingesetzt.

Hansi Flick nominierte Robin Koch im vergangenen März wieder, doch da musste der Ex-Freiburger wegen eines positiven Corona-Tests passen. Bei der Nations League im Juni entschied sich Flick dann gegen den Innenverteidiger. „Vergangene Saison war ich teilweise verletzt, als ich dann nominiert wurde, kam meine Covid-Erkrankung. Das war sehr bitter. Aber es gehört dazu. Ich will weiter Gas geben, meine Topleistung Spiel für Spiel abrufen und mich so wieder empfehlen“, sagte Koch.

Robin Koch erhofft sich von Hansi Flick Nominierung im September

Robin Koch und Flick stehen aber offenbar in engem Austausch, der Innenverteidiger habe erst kurz vor der Saison mit dem Bundestrainer telefoniert. „Er sagte, dass er unsere Spiele verfolgt und mich weiter im Auge hat“, sagte Koch, der auf eine Berufung in den DFB-Kader im September hofft.

Da die Konkurrenz in der Abwehr des DFB-Teams groß ist, steht auch ein Weltmeister von 2014 vor dem WM-Aus. Im Sturm könnte es indes zu einer Überraschung kommen.

„Es kann in alle Richtungen immer sehr schnell gehen im Fußball. Natürlich wäre es nicht unwichtig, jetzt dabei zu sein, weil es das letzte Event vor dem Turnier ist“, meinte Koch mit Blick auf die beiden Spiele in der Nations League gegen Ungarn am 23. September und gegen England drei Tage später. (msb/dpa)

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