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Italien verpasst Weltmeisterschaft in Katar: Europameister scheidet überraschend aus

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Italien ist nicht bei der WM 2022 dabei.
Italien ist nicht bei der WM 2022 dabei. © Italy Photo Press/HOCH ZWEI/Imago Images

Fußball-Europameister Italien hat die WM-Teilnahme verpasst. Für Nordmazedonien geht es nun im Playoff-Finale gegen Cristiano Ronaldos Portugiesen.

Palermo – Aleksandar Trajkovski (90. Minute+2) zerstörte mit seinem Tor in der Nachspielzeit alle Hoffnungen der Italiener auf das WM-Ticket. Damit verpasst der viermalige Weltmeister zum zweiten Mal in Serie die Endrunde. Der Auftritt der Squadra Azzurra war alles andere als titelreif. Der Europameister war zwar überlegen, aber vor dem Tor zu einfallslos. Das sollte sich rächen. Die Nordmazedonier hatten schon in der Gruppenphase der deutschen Mannschaft eine überraschende Heimniederlage zugefügt.

„Das ist schwer zu erklären. Wir sind enttäuscht, gebrochen, am Boden zerstört. Es hat wieder ein bisschen was gefehlt. Wir haben seit September Fehler gemacht und nun dafür bezahlt“, sagte Routinier Giorgio Chiellini nach der Blamage. Die Gazzetta dello Sport schrieb auf ihrer Homepage treffend: „Disastro Italia“.

WM 2022: Italien scheitert an Nordmazedonien

Die erste Niederlage im sechsten Spiel als türkischer Coach war für Kuntz auch gleichbedeutend mit dem WM-Aus - und besonders bitter. Denn Burak Yilmaz vergab fünf Minuten vor Schluss mit einem verschossenen Foulelfmeter den möglichen Ausgleich für das Team des früheren deutschen U21-Erfolgstrainers.

Bis zur Pause hatte es noch nach einer klaren Sache ausgesehen. Auch wenn Superstar Ronaldo in seinem 185. Länderspiel nicht glänzen konnte, brachten Otavio (15.) und Liverpool-Stürmer Diogo Jota (42.) den Europameister von 2016 vor 48 010 Zuschauern einen Schritt näher Richtung Katar. Yilmaz ließ die Türken dann mit seinem Anschlusstor wieder hoffen (65.). Schließlich machte Matheus Nunes alles klar (90.+4).

Play-Offs der WM 2022 – Frühes Aus für Italien

In Wales war mal wieder auf Gareth Bale Verlass. Der Teilzeitarbeiter aus Madrid brachte sein Team erst durch ein traumhaftes Freistoßtor in Führung (25.), dann legte er mit einem Drehschuss nach (51.). Wieder einmal brillierte der 100-Millionen-Mann für sein Heimatland, während er bei Real in dieser Saison bislang nur zu fünf Pflichtspiel-Einsätzen gekommen war. Österreich kam nur noch zum Anschlusstor. Ein Schuss des Bayern-Profis Marcel Sabitzer wurde von Ben Davies unhaltbar abgefälscht (64.). Bitter für die Gäste, dass der Hoffenheimer Christoph Baumgartner in der Anfangsphase nur die Latte getroffen hatte (5.).

Im Rennen um ein WM-Ticket bleibt auch Schweden, das gegen Tschechien in Stockholm dank eines Treffers von Robin Quaison 1:0 (0:0) nach Verlängerung gewann und nun zum Playoff-Finale nach Polen reist. Das Team um Weltfußballer Robert Lewandowski war kampflos weitergekommen, da die Fifa die russische Auswahl wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine suspendiert hatte. (dpa)

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