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WM 2022: Mit diesen Stars könnte Flick bei der Nominierung überraschen

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Ansgar Knauff (Mitte) und Robert Andrich (rechts) könnten überraschend in den DFB-Kader für die WM 2022 rücken.
Ansgar Knauff (Mitte) und Robert Andrich (rechts) könnten überraschend in den DFB-Kader für die WM 2022 rücken. © Eibner-Pressefoto/Gabriel Boia/imago

Viel Zeit ist bis zur WM 2022 in Katar nicht mehr. Wie immer könnte es die eine oder andere Überraschung im Kader geben. Das sind mögliche Kandidaten für Flick.

Frankfurt – Einige Spieler der Deutschen Nationalmannschaft haben ihr Ticket für die WM 2022 in Katar schon sicher. Andere müssen noch darum kämpfen. Und wie immer wird es bei der Nominierung des Kaders auch die eine oder andere Überraschung geben, die vorher die Wenigsten auf dem Zettel hatten – zumal Bundestrainer Hansi Flick drei Spieler mehr als üblich nominieren darf. In der Bundesliga gibt es einige Kandidaten, die sich als solche dem Bundestrainer Flick anbieten würden.

Shkodran Mustafi war vor dem Welmeister-Coup 2014 die große Überraschung im DFB-Team. Im Mai nominierte der damalige Bundestrainer Joachim Löw ihn erstmals und im Juni stand der für deutsche Fans zu dem Zeitpunkt unbekannte Innenverteidiger im WM-Aufgebot. Solche Fälle gibt es immer wieder. Doch diesmal könnte Flick mit Spielern aus der Bundesliga überraschen. Das sind fünf heiße Kandidaten:

WM 2022: Zwei DFB-Kandidaten von Eintracht Frankfurt

Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt): Bei Eintracht Frankfurt legte die Leihgabe von Borussia Dortmund eine bemerkenswerte Rückrunde hin. Knauff spielte in der Hinrunde noch für Dortmunds Zweitvertretung in der dritten Liga. In der Rückrunde wurde er als Stammspieler Europa-League-Sieger mit der Eintracht. Auch in Deutschlands U21-Nationalmannschaft kommt der Rechtsaußen seitdem regelmäßig zum Einsatz. Kann Knauff in der kommenden Hinrunde seine Leistungen bestätigen und noch etwas an Torgefahr dazugewinnen, könnte er mit seiner Unbekümmertheit dem DFB-Team in Katar neuen Schwung verleihen.

Mario Götze (Eintracht Frankfurt): Mit der Rückkehr in die Bundesliga steht der Königstransfer von Eintracht Frankfurt wieder mehr im Blickpunkt von Bundestrainer Flick. Zu seinem Wechsel habe ihm Flick gratuliert, wie Mario Götze verriet. Die DFB-Elf sei aber für Götze selbst aktuell „weit weg“. Doch ob das nach einer erfolgreichen Hinrunde noch genauso aussieht? Kann Götze an seine Eindhoven-Leistungen in der Bundesliga anknüpfen, könnte ein Comeback im Nationalteam näherrücken. Einige Experten gehen ohnehin davon aus, dass das auch ein Grund für Götzes Rückkehr in die Bundesliga war. Seine Historie im Nationaltrikot ist ja bekanntlich keine schlechte. 2014 erzielte er das entscheidende Tor zum Titel. Götze könnte damit eine Jokerrolle im Kader von Flick einnehmen.

Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05): Fast schon zu offensichtlich, um als Überraschung durchzugehen, wäre eine Nominierung Burkardts. Der Mainzer ist Kapitän und absoluter Leistungsträger der U21-Nationalmannschaft. Eine Nominierung für das A-Team wurde schon die letzten Nationalmannschafts-Lehrgänge erwartet. In der Bundesliga legte der 21-Jährige gerade die beste Saison seiner Karriere hin. Mit starken elf Toren war er bester Torschütze seines Teams. Wenn er an diese Leistungen anknüpfen und seine Quote halten kann, ist er eine logische Alternative für Flick – auch für die WM 2022.

WM 2022: Setzt Flick auf Erfahrung?

Simon Terodde (FC Schalke 04): Den Zweitliga-Rekordknipser fordern einige Fans schon lange für das Nationalteam. Einen großen Stürmer seiner Art findet man im Aufgebot von Flick sonst nicht. In der 2. Bundesliga trifft Terodde wie kein Zweiter. In der Ersten hatte er bei seinen kurzen Gastspielen weniger Erfolg. Um eine ernsthafte Alternative für Flick zu sein, müsste er jetzt aber zeigen, dass er mindestens gutes Bundesliga-Niveau hat. Dann könnte der 34-Jährige ein ganz neues Element in Flicks Team bringen. Unter anderem dafür sind die zusätzlichen Kaderplätze sehr nützlich. Er wäre eine große Überraschung bei der WM 2022.

Robert Andrich (Bayer Leverkusen): Auch Andrich legt nicht die typische Bundesliga-Karriere hin. Er kämpfte sich über die zweite und dritte Liga in die Bundesliga bis zu Bayer Leverkusen, mit denen er in der kommenden Spielzeit in der Champions League spielt. Leverkusen holte ihn vor der vergangenen Saison als Führungsspieler, der auf dem Platz auch mal ein Zeichen setzt. Diesen Erwartungen wurde er gerecht und diese Eigenschaften könnte er vielleicht auch bald im DFB-Team einbringen. Im zentralen Mittelfeld gibt es zwar große Konkurrenz, doch die meisten haben andere Stärken als Andrich. Selbst Joshua Kimmich ist nicht der rustikale Abräumer. Auch Andrich wäre eine große Überraschung, aber eine durchaus logische Wahl. (Jan Oeftger)

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